Gemeinde Molbergen
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Molbergen (jok/mab). Immer wieder hat es in der Vergangenheit unschöne Szenen im Umfeld des Kreisliga-Derbys zwischen dem SV Peheim und dem SV Molbergen gegeben. Szenen, die absolut nichts mehr mit Sport zu tun haben. Wie bereits am Sonntag berichtet, ist diese Vereinsrivalität unter den Fans nun endgültig eskaliert: Ein 14-Jähriger aus Peheim wurde durch ein Bengalo am Arm verletzt.

Die Polizei nahm umgehend Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Wie die Polizei am Dienstagmittag mitteilte, steht jetzt ein 21-Jähriger aus Molbergen unter Tatverdacht. Zeugen des Vorfalls hatten offenbar gesehen, wie das bengalische Feuer aus dem Fenster eines fahrenden Kleintransporters geworfen wurde – dabei handelt es sich offenbar um einen Fan-Bus des SV Molbergen. In diesem Bus sollen am Sonntag mehrere Molbergen-Anhänger im Alter von 20 bis 30 Jahren gesessen haben.

Die Polizei will sich die schwelende Vereinsrivalität nun offenbar nicht mehr länger mit ansehen. Sie betonte am Dienstag, dass es in der Vergangenheit immer wieder zu Vorfällen nach dem Abpfiff gekommen sei. Sie spricht von Beleidigungen in sozialen Netzwerken und Sachbeschädigungen. "Diese gefährliche Körperverletzung setzt dem Ganzen jedoch die Krone auf", teilte die Polizei mit. Sie kündigte an, Gespräche mit den Vorsitzenden der beiden Vereine zu führen.

Zu Wort gemeldet hat sich bereits Steffen Stender, Fußballobmann des SV Molbergen. "Wir distanzieren uns ganz entschieden von solchen Aktionen". Er geht davon aus, dass auf den SV Molbergen Geldstrafen zukommen werden. "Diese werden wir dann an den Täter weiterleiten". Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 28. September – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

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Molbergen. Am Tag nach ihren souveränen Einzügen in den Molberger Gemeinderat sowie in den Kreistag, saß Nadja Kurz bereits wieder in ihrem Büro. "Nun gehe es darum, das „katastrophale Zusammenleben“ im Ort wieder „in Ordnung zu bringen“, erklärte Kurz am Montag. Auf sein persönliches Abschneiden stolz sein konnte am Wahlabend vor allem Dr. Sebastian Vaske. Während seine Partei gegenüber der Wahl vor fünf Jahren 20 Prozentpunkte verlor, erzielte der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende das beste Ergebnis aller Ratskandidaten (1065) sowie das zweitbeste Kreistagsvotum (4169). Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 13. September – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

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Molbergen. Die Gemeinde Molbergen sucht noch immer Investoren für die neue Ortsmitte. Der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses auf dem Eckgrundstück Cloppenburger Straße/Ermker Straße habe weiterhin Priorität, sagte Bürgermeister Ludger Möller gestern. Das Problem: Interessenten dafür haben sich bislang nicht gemeldet. Die Gemeinde hat möglichen Investoren jetzt eine Frist gesetzt. Bis zum 4. Oktober können sie sich mit ihren Plänen bei der Verwaltung melden. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 31. August – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

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Uwe Börner und Konrad Drees würden wieder Pfarrer werden und glauben, dass Molbergen katholisch geprägt bleibt

Von Georg Meyer
Molbergen. Vier Jahrzehnte trennen die beiden Geistlichen. Ihre runden Geburtstage feiern sie gemeinsam. Am Sonntag, 21. August, ist die ganze Gemeinde in den Pfarrgarten eingeladen. Das Gespräch mit der MT findet in Drees` Arbeitszimmer statt.

Der Altersunterschied zwischen Ihnen beiden ist groß. Trifft das auch auf die Mentalitäten zu?

Drees (80): Nein. Der Alltag hat uns schnell zusammengebracht. Es läuft gut, obwohl er gern bestimmt. Ich bin aber harmoniebedürftig.

Börner (40): Wir haben beide einen gesunden Dickkopf. Ich bin sehr dankbar darüber, einen erfahrenen Pfarrer an meiner Seite zu wissen, mit dem ich mich jeden Tag austauschen kann. Für mich ist Molbergen ja die erste eigene Pfarrstelle. Da prasselt viel auf einen ein.

Das gesamte Interview lesen Sie in der Ausgabe vom 12. August – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

 

 

 

Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht: Bürgermeister betont Bürgereinsatz

Grönheim (la). 30.000 Euro spendeten die 176 Einwohner Grönheims in bar und dazu reichlich Schweiß. Mit ganz viel eigener Arbeit ist das eigene Haus geschaffen worden. „Wir haben es geschafft“, freute sich jetzt der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Andreas Thien, zur Einweihung. „Dies ist ein Werk der Grönheimer. Da freut man sich über so viel Zusammenhalt“, lobte Pfarrer Uwe Börner den Einsatz fürs Dorfgemeinschaftshauses.
Bürgermeister Ludger Möller war voll des Lobes. Das Haus erwecke „die gute Stube der Grönheimer“ in der Ortsmittezu neuem Leben. „Mitten in Grönheim schlägt jetzt ein kräftiges Herz“, sagte Möller. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 15. August – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

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Molberger feiern am ersten Septemberwochenende unter dem Kirchturm / Jeder ist zum Mitmachen eingeladen

Molbergen (gy). Am 3. und 4. September wird wieder Kirmes gefeiert! In anderen Orten wäre diese Nachricht nichts Besonderes. In Molbergen schon. Aus dem früheren Volksfest war zuletzt eine recht zähe Veranstaltung geworden. Die Besucherzahlen schrumpften Jahr für Jahr, ein echtes Konzept fehlte. Doch das hat sich jetzt geändert. Die Kirmes kehrt zurück zu ihren Wurzeln. Gefeiert werden soll nämlich auf dem Adolph-Kolping-Platz und im Pfarrheim, also direkt unter dem Turm der Pfarrkirche. „Ein passender Ort“, findet Pfarrer Uwe Börner. „Der Begriff Kirmes geht ja auf das Kirchweihfest zurück“, erklärt er. Mehr zu den Planungen lesen Sie in der Ausgabe vom 12. August – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

 

 

 

Ermke (gy). In Molbergen bahnt sich eine Lösung für den Ortskern an. So soll auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte Drees ein neues Geschäftsgebäude mitsamt Café errichtet werden. Als Mieter ist die Garreler Bäckerei Behrens-Meyer im Gespräch. Das gab Bürgermeister Ludger Möller auf der Infoveranstaltung des Handels- und Gewerbevereins (HGV) am Donnerstag in Ermke bekannt. Nach den vorläufigen Plänen soll zu dem Gebäude auch ein kleiner Saal für bis zu hundert Personen gehören. Spruchreif sind die Pläne noch nicht, doch auch ein Investor sei gefunden. Interesse an einem Umzug habe außerdem die Betreiberin eines Friseursalons bekundet. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 6. August – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

 

 

 

 

Peheim (her). Ein Entenstall in Peheim ist am Freitagabend in Brand geraten. Wie die Polizei mitteilt, bemerkten die Besitzer um 19.48 Uhr, dass das Gebäude bereits voll gebrannt hat. Kurz zuvor waren dort 9000 Küken eingestallt worden, sie sind bei dem Brand verendet. Personen wurden nicht verletzt, die auf dem Dach angebrachte Photovoltaikanlage wurde vollständig zerstört. Die Brandursache ist weiterhin ungeklärt, der Schaden liegt bei 150.000 Euro. Die Feuerwehren aus Peheim und Molbergen waren mit sieben Fahrzeugen vor Ort.

 

 

 

Von Georg Meyer

Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses nach mehr als einem Jahr abgeschlossen / Tag der offenen Tür geplant

Grönheim. Nur wenig mehr als ein Jahr haben die Grönheimer für die Sanierung ihres Dorfgemeinschaftshauses benötigt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im August wollen die Dörfler das Gebäude feierlich einweihen. Andreas Thien strahlt. „Ich bin stolz wie Oskar“, sagt der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, der von Anfang an dabei war. Die über hundert Jahre alte Schule hatte zuletzt auch als Obdachlosenunterkunft gedient und war nach einem schweren Wasserschaden akut renovierungsbedürftig gewesen. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 19. Juli – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.

 

 

 

Molbergen. Emma strahlt. Während ein gutes Dutzend Kinder um sie herum toben, liegt die Zweijährige ganz ruhig in ihrer Schaukel. Nur ihr leichtes Lächeln verrät, wie sie sich gerade fühlt. „Es geht ihr gut, die Schaukel macht ihr Spaß – und die Kinder auch“, sagt Maria Memmen. Memmen ist Emmas Pflegerin, genauer gesagt, eine von fünf. Täglich zwölf Stunden lang wechseln sie sich bei der Betreuung der Kleinen ab. Ohne sie könnte das schwer geistig behinderte Mädchen die Kinderkrippe gar nicht besuchen. Doch der Aufwand lohnt sich, sagt Einrichtungsleiterin Karin Möhlenkamp. „Emma ist seit einem halben Jahr bei uns und hat sich seitdem positiv entwickelt.“ Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 8. Juli – entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon ab sofort und exklusiv in der MT-App.