Gemeinde Molbergen
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Molbergen (gy). Der Spatenstich für den Badesee in Dwergte steht bevor, der Sportpark ist bereits im Bau und auch die Planungen für einen Windpark bei Grönheim liegen auf dem Tisch: Eigentlich tut sich derzeit eine ganze Menge in Molbergen. Doch zufrieden ist Bürgermeister Ludger Möller trotzdem nicht. Ausgerechnet sein wichtigstes Projekt, die Dorferneuerung, kommt nicht von der Stelle. Eigentlich sollte in Kürze mit der Umgestaltung des Dorfparks begonnen werden. Doch daraus wird erst einmal nichts, denn die Mittel aus der Dorferneuerung werden zurzeit nicht frei gegeben. Der Bürgermeister sieht sich bereits im Frühjahr zur Untätigkeit verdammt. Wenn es schlecht läuft, könnte auch der Sommer verloren gehen. „Das nervt“, sagt Möller und hofft, dass die bürokratischen Mühlen doch noch schneller mahlen. „Die Bewilligung der Fördermittel erfolgt im Anschluss an die Genehmigung durch die EU“, heißt es dazu aus dem Landwirtschaftsministerium. Auch die Bundesmittel seien noch nicht freigegeben. Grundsätzlich sieht das Ministerium aber gute Chancen für die Gemeinde. Die bereitgestellten Gelder würden eine gegenüber normalen Jahren hohe Zahl von Förderfällen ermöglichen, heißt es tröstend.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper. / Quelle: MT Cloppenburg

Molbergen (gy). Der Baubeginn für den Badesee in Dwergte steht unmittelbar bevor. Am 10. März soll der Spatenstich erfolgen, teilt die Gemeinde mit. Darauf habe sich die Verwaltung in Gesprächen mit dem niederländischen Investor Marinus Pundt geeinigt, sagte Bürgermeister Ludger Möller. Eine holländische Tiefbaufirma wurde mit der Ausführung beauftragt. In nur drei Monaten – so der ambitionierte Plan – soll sie den See und die dazugehörende Strand- und Dünenlandschaft fertigstellen. Der endgültige Entwurf sieht jetzt eine Wasserfläche von knapp 8000 Quadratmetern vor. Hinzu kommt ein Rundwanderweg. Der See wird im Prinzip wie ein großer Naturteich funktionieren. Bis zu 500 Badegäste sollen sich bei gutem Wetter am künstlichen Strand tummeln können. Dieser wird nämlich nicht nur den Landal-Urlaubern, sondern jedermann zugänglich sein, betont Ludger Möller.

 

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Molbergen/Dwergte (gy). Immer wenn die Bomben fielen, rannten die Kinder ans Fenster. „Sie wollten sehen, was draußen passiert“, erzählt Tanina Omarsimo. Lange hielten sie und ihr Mann Mohamed das nicht aus. Als der Bürgerkrieg nach Aleppo kam, schlossen sie die Tür ihres kleinen Hauses ab und flohen aufs Land. Aber auch dort waren sie nicht lange sicher. Über drei Jahre sind seitdem vergangen. Tanina und Mohamed sitzen im Aufenthaltsraum des Kindergartens St. Johannes in Molbergen. Ihr Sohn Chiya spielt in einer Ecke mit Autos. Er ist ihr drittes Kind und wurde kurz vor der Flucht geboren. In Dwergte, wo die Familie untergebracht ist, kommt Chiya erstmals zur Ruhe. Hilfe erhalten die Flüchtlinge von der Kontaktstelle der Caritas. Maria Moormann, Anita Jakoby und Maria Tabeling unterstützen zurzeit vier Familien, zwei wohnen in Dwergte, zwei in Peheim. Die drei Frauen helfen bei Behördengängen oder fahren die Mütter zum Einkaufen. Zweimal in der Woche bringen sie die Erwachsenen zum Deutschkurs nach Cloppenburg. Für ihre Fahrdienste dürfen die Soziallotsen den Gemeindebus benutzen. Die Arbeit macht ihnen Spaß. „Alles ist sehr unkompliziert. Und von den Menschen kommt so viel zurück“, schwärmt Maria Tabeling. Wie alle Kommunen muss sich die Gemeinde Molbergen auf weitere Zuweisungen von Flüchtlingen einstellen. Die Soziallotsen suchen deshalb dringend Unterstützung. Jeder, der sich ehrenamtlich engagieren möchte, ist willkommen.

 

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Molbergen (gy). Nach dem Umzug der GS agri in Peheim ist der Abriss der alten Firmengebäude schon so gut wie abgeschlossen. Bis Ende Februar sollen die Gebäude vollständig verschwunden und die Fläche eingeebnet sein, heißt es seitens der Gemeinde Molbergen. Die Kommune ist Besitzerin des rund ein Hektar großen Geländes an der Markhauser Straße. Die Hälfte des frei werdenden Geländes wird jetzt die benachbarte Viehhandlung erhalten. Konkrete Pläne gebe es aber nicht, teilt Geschäftsführer Gerhard Brake mit. Was auf den restlichen 5000 Quadratmeter geschehen soll, steht ebenfalls noch nicht fest. In der Bevölkerung gebe es den Wunsch nach einem Dorfplatz, auf dem etwa das Schützenfest oder die Kirmes gefeiert werden könnten, sagt Bürgermeister Ludger Möller. Die Verwaltung mache sich aber auch Gedanken über die Schaffung eines Angebotes für betreutes Wohnen in Peheim.

 

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Molbergen (gy). Der Bau eines Windparks beschäftigt derzeit die Molberger Politik. Auf dem Tisch liegt jetzt ein Konzept, das es in dieser Form wohl noch nirgendwo gegeben hat: Betreiber des neuen Windparks soll danach der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) werden. Im Gegenzug würde der Verband die allgemeinen Abwassergebühren senken. Bereits vergangene Woche wurde der Plan den Ratsmitgliedern vorgestellt. Am Montag beschäftigte sich die CDU- Fraktion erneut mit dem Thema, aber „nur kurz“, wie Vorsitzender Bernard Greten gestern bestätigte. Noch gebe es keine einhellige Meinung, betonte er. Bei der Ratsopposition hingegen findet das Konzept uneingeschränkte Zustimmung. „Wir unterstützen die Pläne, denn am Ende haben alle Bürger etwas davon und nicht nur die, die das Geld übrig haben, um in einen Windpark zu investieren“, sagt Theo Bruns (SPD).

 

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Peheim (mt). 500 erlegte Tauben sowie einige Rabenkrähen und Elstern – das ist das Ergebnis der Taubenjagd in Peheim. Rund 280 Jäger reisten hierfür aus dem gesamten Bundesgebiet sowie den benachbarten Niederlanden an. Die Jäger kauften das Wild und zeigten sich auch mit Spenden nicht geizig. Am Ende des abendlichen Schüsseltreibens konnten 14300 Euro gezählt werden. Jagdleiter Christof Rippe fehlten bei der Bekanntgabe der Summe beinahe die Worte. „Ich bin überwältigt! Damit haben wir nicht gerechnet!“

 

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