Gemeinde Molbergen
kopfwechsel.jpg

Peheim/Molbergen - Zu seiner Jahresabschlusssitzung tritt der Rat der Gemeinde Molbergen am Montag, 17. Dezember, um 18 Uhr im Saal der Gaststätte Elbers (Peheim) zusammen. Unter Leitung von Bürgermeister Ludger Möller (CDU) wollen die Räte unter anderem über die Bestellungeiner Gleichstellungsbeauftragten und über die Festlegung von Kaufpreis und der Vergabekriterien für die zu Baugrundstücken umgewidmeten Ex-Kinderspielplätze an der Tulpen- und Krokusstraße diskutieren.  

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

 

Erweiterung um 14 Plätze – Bauarbeiten laufen bereits

Die Nachfrage steigt. Das neue Haus entsteht direkt nebenan

von Peter Linkert 

Mit dem Neubau für die Tagespflege ist bereits begonnen worden. Bild: Peter Linkert

Molbergen - Das Molberger Demenzzentrum erweitert sein Angebot von 70 auf 84 Plätze. Damit wird einer steigenden Nachfrage Rechnung getragen. Möglich wird die Erweiterung durch den Umzug der Tagespflege in ein neues Haus, das direkt nebenan gebaut wird.

Mit der Errichtung des neues Trakts ist bereits begonnen worden. Mit der Fertigstellung rechnet Waltraud Fasel, Leiterin der Molberger Einrichtung, für Mitte Mai des kommenden Jahres. Die Wohnfläche, die der Tagespflege dann zur Verfügung stehen wird, beträgt 280 Quadratmeter. Das Grundstück misst 1800 Quadratmeter. Das Gebäude wird eingeschossig, die mittige Deckenhöhe beträgt 3,60 Meter.

Damit gleicht sich der Neubau in Stil und Ambiente dem jetzigen Zentrum an. „Natürlich gibt es auch einen Gartenbereich mit einer Außenterrasse“, erläutert Fasel die Pläne. Mit der Tagespflege können vor allem pflegende Angehörige entlastet werden, die vielleicht einmal selber entspannen müssen oder aber wichtige Dinge zu erledigen haben. Fasel sieht im Übrigen einen starken Trend zur Pflege der kranken Eltern oder Verwandten im heimischen Bereich – auch aus wirtschaftlichen Gründen.

In der Tagespflege gibt es festen Strukturen im Tagesablauf. Da wird Erinnerungsarbeit geleistet, gebastelt, gekocht und gesungen. Vor allem werde natürlich auch auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste eingegangen, so Fasel. Neben einem zentral gelegenen, 120 Quadratmeter großen Wohn-Küchenbereich gibt es vier Ruhezimmer, von denen zwei mit Betten – zum Beispiel für die Mittagsruhe – ausgestattet sind. Dazu kommt ein Pflegezimmer. Auf Wunsch werden die Patienten auch abgeholt und am Abend wieder nach Hause gefahren. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 04475/928680. Die Tagespflege steht allen Hilfebedürftigen offen.

Das Molberger Demenzzentrum gibt es seit drei Jahren. Im November 2009 ist der erste Bewohner eingezogen. Offizielle Einweihung war im April 2010. Es gehört wie fünf andere Einrichtungen zum Verbund Wille und Partner (Oldenburg). Neben Molbergen gibt es eine weitere Facheinrichtung in Holtland. Seniorenheime stehen unter anderem in Garrel und Altenoythe.

In Molbergen sind mittlerweile 85 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf 57 Vollzeitstellen angestellt. Durch die Erweiterung und Auslagerung der Tagespflege kommen weitere acht bis zehn Arbeitskräfte hinzu. 

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg 
 

 

Molbergen bereitet Dorferneuerung vor – Kneheimer Weg abgehängt

Ein Platz vor der Kirche soll einen Mittelpunkt schaffen. Ein Kreisverkehr soll entlasten

von Peter Linkert 

Molbergen - Die Kirche bleibt im Dorf, so viel ist sicher. Aber drumherum soll in Molbergen viel passieren. So sehen es jedenfalls Bürgermeister Ludger Möller, der Dorfentwicklungsplaner Gregor Paus (Büro Grontmij, Bremen) und Sebastian Vaske, Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung, die am Freitag im Rathaus eine Halbzeitbilanz der bisherigen Aktivitäten und Überlegungen gezogen haben.

Der Schwerpunkt der Planungen liege im Dorfzentrum. Da eine Ortsumgehung aus finanziellen Gründen unmöglich sei, müssten die Verkehrsströme entzerrt werden. Das heißt: Die Gaststätte Drees, die die Gemeinde bekanntlich bereits erworben hat, wird Anfang 2015 einem Kreisel weichen müssen, der von einem Dorfplatz mit freiem Blick auf die Kirche eingefasst wird. Die dortige Tankstelle bleibt bestehen.

„Bei diesen Plänen müssen wir die Anlieger mitnehmen“, sagt Möller, der wie die anderen sehr optimistisch ist, dass private Investitionen die Dorferneuerung flankieren und dass sich „Molbergen als attraktiver Ort zukunftsfähig entwickeln wird“, wie das Kernziel des Arbeitskreises lautet.

Auch eine zweite Maßnahme soll den Verkehr entflechten: Der Kneheimer Weg wird von der Cloppenburger Straße abgehängt und verkehrsberuhigt ausgebaut. Der Schwerverkehr soll über die Industriestraße weiter südöstlich direkt an die Cloppenburger Straße geführt werden.

Zurückgebaut werden sollen auch die Peheimer Straße und der Hellekamp. Beim letzteren schwebt dem Arbeitskreis eine verkehrsberuhigte Variante vor.

Mehr in den Mittelpunkt rücken soll der Dorfpark. Dazu soll er besser an den Ortskern angebunden werden, was mit einer neuen Bebauung zwischen Rathaus, Feuerwehr und Park unterstützt werden könnte. Was dort entstehen soll, ist offen. „Man muss bei solchen Planungen flexibel bleiben“, sagt Paus.

Nachgedacht wird auch über einen Rathausneubau. Das daneben liegende Gemeindearchiv ist in den Köpfen der Planer bereits abgerissen. Sollten die Pläne einer Prüfung durch die zuständige Behörde standhalten und der Rat stimmt zu, kann es 2015 mit der Umgestaltung losgehen. Möller rechnet mit einem Umsetzungszeitraum von zehn bis 15 Jahren. Zuvor sollen die Pläne den Bürgern ausführlich vorgestellt werden. 

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg 

  

Von Georg Meyer
Molbergen. Fünfmal hat der Arbeitskreis „Dorferneuerung“ in diesem Jahr getagt und dabei zahlreiche Ideen entwickelt. Im Rathaus wurden die Planungen gestern vorgestellt. Zunächst das wichtigste Projekt dürfte der Bau eines Kreisverkehrs in der Ortsmitte sein.

Um dort ausreichend Platz für den Kreisel zu schaffen, hatte die Gemeinde vor einigen Wochen die Gaststätte Drees gekauft (MT berichtete). Gestern betonten Bürgermeister Ludger Möller, Arbeitskreismitglied Sebastian Vaske und Gregor Paus vom Planungsbüro Grontmij aus Bremen nochmals, dass es keine Alternative zum Kreisverkehr gebe. Der Bau einer Ortsentlastung würde Millionen kosten und sei deshalb nicht realisierbar. Und auch die Möglichkeiten der Ampelanlage seien inzwischen „ausgereizt“.

Links und rechts der Landesstraße soll sich ebenfalls einiges ändern. Damit der Schwerlastverkehr den Ortskern weitgehend meidet, sollen die Peheimer Straße und der Kneheimer Weg in Richtung Zentrum „rückgebaut“ werden. Wie das konkret aussehen wird, muss noch entschieden werden. Wahrscheinlich ist, dass die Straßenabschnitte ein Pflaster erhalten. Gleiches gilt für den Hellekamp, eigentlich eine Wohnstraße, die aber zurzeit täglich rund 1700 Fahrzeuge durchqueren. Das Ziel: Die Straßen sollen auch für Fußgänger benutzbarer werden. An der Abzweigung Dwergter Straße/Stedingsmühler Straße könnte ein weiterer Kreisel außerdem für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper. / Quelle: MT Cloppenburg

 

Molbergen (la). „Ich habe noch nie eine richtige Kuh gemolken. Aber auch das Melken der Holzkuh war interessant“, erzählten die Schüler der Realschulklassen R5b und R5c der Anne-Frank-Schule Molbergen. Gemeinsam mit ihren Biologielehrerinnen Margret Abeln und Sarah Wessel hatten sie den Engelnhof in Papenburg besucht und sich über Milcherzeugung, -abfüllung und Käseherstellung informiert. Im Biologieunterricht behandeln die Schüler zurzeit das Thema „Haustiere-Nutztiere“, und auch die gesunde Ernährung stehen im Rahmen der Gesundheitserziehung auf dem Stundenplan.

Der Engelnhof ist ein direkt vermarktender Milchbetrieb mit 150 Milchkühen, eigener Molkerei, eigener Käserei und eigenem Lieferservice. Der Hof ist ein straff organisierter Wirtschaftsbetrieb, in dem unter strengen Hygienevorschriften gearbeitet werden muss. Das erfordert bei jeder Führung, dass Arbeitsabläufe unterbrochen werden, um Raum und Zeit zu schaffen, den Gästen einen Einblick in den Betrieb zu verschaffen. 

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper. / Quelle: MT Cloppenburg 

 

Molbergen (mt). Rekordverdächtig besucht war der Sportlerball des SV Molbergen. Im Laufe des Abends vergab der Vorstand zahlreiche Ehrungen an verdiente und erfolgreiche Mitglieder. Team des Jahres wurden die B-Juniorinnen mit Trainer Rainer Rink. Sie hatten ihre Staffel mit einem sagenhaften Torverhältnis von 42:8 gewonnen.

Die Leichtathletik-Mannschaft – sie bildet eine Startergemeinschaft mit dem BV Garrel – wurde ebenfalls für ihre Erfolge ausgezeichnet. Die U-20-Juniorinnen Anna Westendorf, Isabella Kuhn, Antonia Hehr, Mareike Kordes gewannen bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid Bronze in der Staffel. Zudem verbesserten die Mädchen ihren eigenen Kreisrekord vom Vorjahr um fast acht Sekunden. 

Mit silbernen Ehrennadeln ausgestattet wurden Matthias Grüß (Tischtennis), Ralf Diekmann (Trainer E1-Jugend), Markus Döring (2.Herrenmannschaft) und Uwe Henke (Festausschuss Alte Herren). Für besondere Dienste wurde Gerd Budde geehrt. Sein Einsatz und seine Hilfsbereitschaft verdiene eine besondere Anerkennung, hieß es.

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper. / Quelle: MT Cloppenburg

 

Erlös für Eltern-Kind Gruppen

Molbergen (beg). Größer und heller sind die Räume der evangelisch-lutherischen Kirche in Molbergen geworden. Sieben Monate lang ist das Pfarrzentrum renoviert, umgebaut und erweitert worden. Das Ergebnis können sich Besucher am kommenden Sonntag selbst anschauen. Um 15 Uhr werden der Oldenburger Bischof JanJanssen und Pastor Dr. Oliver Dürr den Einweihungsgottesdienst eröffnen.

Investiert worden sind rund eine halbe Million Euro.Die evangelisch-lutherische Pfarrgemeinde ist in den vergangenen Jahren vor allem durch den Zuzug von Spätaussiedlern auf mittlerweile 1000 Gläubige angewachsen. 

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper. / Quelle: MT Cloppenburg

 

Erlös für Eltern-Kind Gruppen

Molbergen (beg). Restlos ausgebucht war der Kindersachflohmarktam Samstag in Molbergen. Das Organisationsteam mit Petra Wulfers und Mechtild Götting konnte 74 Verkaufsstände in der Anne-Frank-Schule besetzen.

Das jahrelange Werben um seriöse private Verkäufer mit guten Warenangeboten machte sich bezahlt. Nach dem Öffnen der Türen strömten hunderte von Käufern indie Pausenhalle und Klassenräume. Spielwaren, Winterkleidungund Ausstattungsgegenstände für Baby und Kind waren sehr gefragt. Auch Bücher, elektronische Spiele und Kleinmöbel wechselten die Besitzer. Wer nach dem „Kaufrausch“ eine Verschnaufpause brauchte, konnte sich an der Kaffee- und Kuchentafel günstig versorgen. Deren Erlös sowie die Einnahmen aus den Standgebühren werden für die Arbeit der Eltern-Kind-Gruppen in Molbergen verwendet. 

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper. / Quelle: MT Cloppenburg

 

Bussmann begrüßt rund 100 Besucher – Dürr berichtet über Gemeinde

Molbergen -Der Unterhaltungsnachmittag in „Tholes Restaurant & Café“ des Molberger Heimatvereins ist dank der tollen Gäste weit mehr als nur eine Ersatzveranstaltung für den verschobenen großen Heimatabend gewesen. Mehr als 100 Heimatfreunde konnte der Vorsitzende Kurt Bussmann begrüßen. Unter ihnen war auch Pastor Dr. Oliver Dürr, der in seiner lockeren und lustigen Art und Weise die Besucher über „seine“ evangelisch-lutherische Kirche und deren jüngsten Baumaßnahmen informierte.

Der Shanty-Chor „Molberger Binnenschipper“ überzeugte die Besucher mit seinen bekannt schwungvollen Vorträgen und den Seemanns- und plattdeutschen Liedern zum Mitsingen. Die Chor-Mitglieder Helmuth Thiemann und Josef Lüken unterhielten die Anwesenden mit Musik und witzigen Döntges und erhielten dafür ihren verdienten Beifall.

Der große Heimatabend waranlässlich des „Plattdeutschen Jahres 2013“ in Molbergen in dasnächste Jahr verschoben worden.


Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

 

Der Heimatverein Molbergen hatte zu einem Unterhaltungsnachmittag eingeladen und die Veranstaltung war mehr als nur ein Ersatz für den ins kommende Jahr verschobenen Heimatabend. Über hundert Heimatfreunde begrüßte Vorsitzender Kurt Bussmann. Unter ihnen Pastor Dr. Oliver Dürr (Foto), der in lockerer und lustiger Art über „seine“ evangelisch-lutherische Kirche und die jüngsten Baumaßnahmen informierte.

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper. / Quelle: MT Cloppenburg