Gemeinde Molbergen

Vier Tage im Zeltlager

Feuerwehr- 400 Jugendliche sind dabei
PL

Molbergen - Rund 400 Jugendliche und Betreuer aus den 18 Jugendgruppen der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, des THW und der DLRG aus dem Kreis Cloppenburg werden am Freitag zum Pfingstzeltlager an der Molberger Grundschule erwartet. Das Lager wird um 19Uhr offiziell eröffnet.

Bereits ab 14 Uhr werden die Gruppenam Freitag anreisen und mit dem Aufbau beginnen. Um 17.30 Uhr heißt es dann erstmals „Essen fassen“. Als erster Höhepunkt stehtum 19.30 Uhr ein Orientierungsmarsch auf dem Plan.

Sonnabend wird wie jeden Tag ab 8 Uhr gefrühstückt. Dann geht es zum Luftgewehrschießen. Um 19 Uhr treffen sich die Jugendlichen mit Gästenzum Lagergottesdienst.

Der Sonntag ist gekennzeichnet durch Schwimmwettbewerbe, eine Lagerolympiade und eine Mini-Playback-Show. Am Montag stehen Ballspiele und die Siegerehrungen auf dem Plan. Das Lager endet gegen 18 Uhr.

Quelle: NWZ Oldenburg

„Wir haben keine Brennpunkte“

Jugendarbeit Zusammenarbeit mit Caritas-Sozialwerk zunächst bis Ende des Jahres

Das CSW und die Gemeinde haben Dienstag den Vertrag unterschrieben. Das Mottoheißt „aufsuchende Arbeit“.
von Peter Linkert

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Molbergen - Hingehen, Kontakt suchen, Vertrauen aufbauen: Das ist die Aufgabe von Vladimir Jung, der sich seit Kurzem auch im Dienst der Gemeinde Molbergen um Jugendliche kümmert. Er ist darüber hinaus in Essen tätig.

„Die ersten Kontakte sind gelungen“, berichtet Jung anlässlich der Vertragsunterzeichnung am Dienstag im Molberger Rathaus. „Ich habe zunächst einmal die Plätze abgefahren“, sagt er und meint insbesondere das Gelände der Anne-Frank-Schule, wo sich seine Klientel – meist Jugendliche mit Migrationshintergrund – aufhält. „In den nächsten Wochen geht es darum, gemeinsam zu überlegen, wo die Interessen liegen, was die Leute wollen. Gemeinsam wollen wir dann die Planungen umsetzen“, erläuterte Jung.

Bürgermeister Ludger Möller, dessen Vertreter Andreas Unnerstall und Klaus Karnbrock, Bereichsleiter des Caritas-Sozialwerks (CSW), das das neue Konzept der Jugendarbeit gemeinsam mit der Gemeinde trägt und bei dem Jung angestellt ist.

Das neue Konzeptläuft unter dem Motto „aufsuchende Arbeit“. Jung geht also auf die Jugendlichen zu, anstatt im Jugendtreff auf sie zu warten. Deshalb und wegen mangelnden Zulaufs wurde der Jugendtreff dann auch geschlossen, steht aber für Aktionen und anderes weiter zur Verfügung, betonten Möller und Unner­stall.

Bestandteil der „aufsuchenden Arbeit“ sei auch, dass den Jugendlichen Hilfsmöglichkeiten in allen Lebensbereichen aufgezeigt werden, so Karnbrock. Dabei geht es auch um Unterstützung bei der Arbeitssuche oder die Vermittlung in eine Ausbildung.

Der Vertrag zwischen der Gemeinde und dem CSW sieht vor, dass das CSW mit einem Umfang von acht Stunden wöchentlich „aufsuchende Arbeit“ in Molbergen betreibt. Das Projekt gilt als Versuch und läuft Ende 2010 aus, kann aber verlängert werden.

Das neue Konzept der „aufsuchenden Arbeit“ ergänzt das Bemühen der Gemeinde, sich um die Jugendlichen zu kümmern. Darüber hinaus unterstützt sie die Ganztagsschule und die Profilierung der Hauptschule.

Quelle: NWZ Oldenburg

Zweimal Brinkmann auf dem Thron

Volksfest Ermke feiert dreiTage – Urkunden für Nachwuchs
von Heinz Haupt

Ermke - Volksfeststimmung ist in Ermke angesagt, wenn von Sonnabend, 8., bis einschließlich Montag, 10. Mai, Schützenfest mit der neuen Königin Beate Brinkmann auf dem Festplatz beim Dorfgemeinschaftshausgefeiert wird.

Am Sonnabend treffen sich die Grünröcke um 19.45 Uhr an der Bushaltestelle bei Werrelmann zum Hissen der Flaggen. Für Unterhaltung sorgt der Musikverein Molbergen. Ab 22 Uhr lädt die Band „Billboard“ zur Fete ein. Der Eintritt für Besucher in Schützentracht ist frei.

Am Sonntag, 9. Mai, versammeln sich die Schützendamen und Schützen um 13.45 Uhr bei Werrelmann und marschieren zum Festplatz, wo um 14 Uhr der neue Kinderkönig Hannes Brinkmann proklamiert wird. Ein Vertreter der Gemeinde Molbergen wird dann auch die besten Nachwuchsschützen mit Urkunden auszeichnen. Danach formiert sich ein Umzug mit Festwagen und Fußgängergruppen mit musikalischer Begleitung durch den Ort. Gegen 15 Uhr geht es zu Kaffee und Kuchen ins Festzelt. Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm.

Am Montag versammelt man sich um 14 Uhr zum Gottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus. Im Anschluss geht es zum Ehrenmal zur Kranzniederlegung. Nach einem gemütlichen Beisammensein im Festzelt treten die Grünröcke um 18.30 Uhr zur Proklamation des neuen Königspaares an. Danach spielt „Sky Live“ beim Festball zum stimmungsvollen Ausklang des Schützenfestes.

Quelle: NWZ Oldenburg

Kolpingfamilie dankt Raker und Vaske

Mitgliederversammlung Entlastung für den Vorstand – Im August nach Ahmsen
PL

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Molbergen - Die Kolpingfamilie Molbergen versucht einen neuen Start. DenAnfang machten die Frauen und Männer jetzt mit einer Mitgliederversammlung im Pfarrheim. Vorsitzender Heinz Breher begrüßte dazu insbesondere den Präses und Pfarrer Michael Kroes.

Ein besonderes Lob verteilte Breher an die Kolpingfrauen für deren Einsatz bei der Palmstockaktion 2010. Kroes wies in seiner Ansprache auf unaufhaltsame Veränderungen und Neustrukturierungen auch in der Kolpingsfamilie hin, die erkennbar und auch umzusetzen seien.

Schriftführer Josef Diekmann, der noch ein Jahr weitermachen will, wies auf die Fülle von Veranstaltungen und auf die gute Beteiligung hin. 98 Mitglieder zählt der Verein heute. Kassierer Erwin Raker, der seinen Posten zur Verfügung stellte, hatte einenerfreulichen Bericht zu verlesen. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Stefan Ludmann gewählt. Auf Antrag des Kassenprüfers Aloys Galinger wurde dem kompletten Vorstand Entlastung erteilt.

Sebastian Vaske wurde als Beauftragter für Junge Erwachsene und Brigitte Breher als Frauenbeauftragte gewählt. Als Beisitzer wurden Josef Lau, Martin Klinker und Heinz Vaske bestätigt. Brigitte Koopmann schied aus dem Vorstand aus. Verantwortlicher Bannerträger ist Josef Lau. Als Kassenprüfer wurden Aloys Galinger und Willi Abeln gewählt. Breher bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern mit einem Präsent.

Brigitte Breher teilte der Versammlung mit, dass die Kolpingfrauen beschlossen hätten, dass der Erlös aus der Palmstockaktion aufgeteilt wird. 500 Euro fließen an das Kolpingprojekt Indien, 700 Euro werden für das Projekt „Missionarin auf Zeit“ zur Verfügung gestellt.

Am 21. August wird die Kolpingfamilie zusammen mit dem Heimatverein die Passionsaufführung auf der Waldbühne Ahmsen besuchen. Darüberhinaus wies der Seniorenbeauftragte Ewald Lohmann auf die Seniorenfreizeit vom 29. Juni bis 2. Juli (Dienstag bis Freitag) hin.Der Kolpingtag wird am 29. August in Westerstede abgehalten, und die Bannerträger erhalten einen Fahnenständer, der vom Helmut Brinkmann angefertigt wird.

Quelle: NWZ Oldenburg

Soziallotsen helfen auch beim Strom sparen

Erfahrungsaustausch Hilfe in Problemsituationen – Treffen in Molbergen
EB

Molbergen - Seit einem Jahr sind sie im Dienst – jetzt trafen sich die Soziallotsen der Dekanate Cloppenburg, Friesoythe und Dammezu einem Erfahrungsaustausch in der Kontaktstelle der Caritas in Molbergen. In Kooperation mit den Kirchengemeinden und den Gemeindecaritas-Fachdiensten des Caritas-Sozialwerks der jeweiligen Dekanate bieten die Soziallotsen verschiedenen Hilfsangebote an.

Das Soziallotsen-Team ist in erster Linie Wegweiser, damit die Menschen nicht zwischen den Institutionen herumirren, sondern gleich an die richtige Stelle geschickt werden. Zu Beginndes Treffens informierte Heidi Bley-Albers (Caritas-Sozialwerk) über den Stromspar-Check.

Geschulte Ratgeber
Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen, könnensich von geschulten Stromsparhelfern beraten lassen und kostenlos Einspargeräte im Wert von bis zu 70 Euro erhalten. „Die Stromsparhelfer erarbeiten einen ganz persönlichen Stromsparplan mit vielen Hinweisen, wie man weniger Energie verbrauchen und bares Geld sparen kann“, erläuterte Bley-Albers.

Der Soziallotsendienst unterstützt Menschen in Problemsituationen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter helfen zum Beispiel bei Behördengängen. Außerdem informieren sie über Sozialleistungen, Beratungsdienste, ehrenamtliche Angebote, Selbsthilfegruppen, Vereine und Verbände.

Vertraulichkeit
Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin betonte die Verschwiegenheit des Dienstes: „Wir legen sehr viel Wert aufDiskretion und Vertraulichkeit und möchten niemanden verschrecken.“

Hier sind die Soziallotsendienste zu erreichen:
Dekanat Friesoythe:Pfarrheim Bösel, 04494/86326, Offene Sprechstundedienstags von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr oder nach Vereinbarung von 18 bis 19 Uhr.

Dekanat Cloppenburg: in der Kontaktstelle Caritas in den Räumen des DRK in Molbergen, Ermker Straße, Tel. 04475/947676; offene Sprechstunde: mittwochs von 9.30 bis 11 Uhr.

Dekanat Damme:in Lohne, Von-Stauffenberg-Straße 6, Terminvereinbarung unter Tel. 04442/934180. In Holdorf in der Kontaktstelle im Pfarramt St. Peter und Paul, Ostring 28, Tel. 05494/225,offene Sprechstunde an jedem 1. und 2. Mittwoch von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr sowie jeden 3., 4., und eventuell 5. Mittwoch von9.30 bis 11.30 Uhr.

Quelle: NWZ Oldenburg

Ein Strand im Dwergter Sand

Gemeinde plant Badesee

Molbergen (gy) – Buntes Strandtreiben im Dwergter Sand: Für Urlauber undTagesgäste soll dies demnächst möglich werden. Die Gemeinde Molbergen plant bereits seit längerer Zeit einen Badesee neben dem angrenzenden Landal-Ferienpark in Dwergte (MT berichtete). Jetztkönnte das Projekt Fahrt aufnehmen.

Sechs Hektar soll der See groß sein. Neben einem Badestrand und einer Dünenlandschaft sollden Besuchern ein breites Sport- und Spieleangebot – von Wasserski bis Beachvolleyball – zur Verfügung stehen. Im Ferienpark selbst ist der Bau weiterer Gastronomie- und Freizeiteinrichtungengeplant. Auch neue Ferienhäuser sollen dort entstehen. Die Gesamtkosten liegen zwischen 15 und 25 Millionen Euro. Hauptinvestorwird wie bisher der Niederländer Marinus Punt sein.

Die Kostenfür den Badesee – sie belaufen sich auf etwa 3,7 Millionen Euronetto – muss jedoch die Gemeinde schultern. Bürgermeister Ludger Möller setzt dabei auf die Förderwürdigkeit des Projekts. Bis zu 50 Prozent der Kosten könnte demnach die N-Bank hinzuschießen. Entsprechende Anträge wird die Verwaltung jetzt stellen.

Die Gemeinde hat zudem eine Kölner Beratungsfirma engagiert, die eine entsprechende Machbarkeitsstudie vorlegte. „Der See wäre ein Renner“, befindet Tourismusexperte Christian Rast. Er hat die Studie erstellt und rechnet mit 60000 bis 125000 zusätzlichen Übernachtungen pro Jahr. Hinzu kämen jährlich etwa 30000 Badegäste aus der Umgebung, denn der See soll – gegen Eintritt – auch öffentlich zugänglich sein. Rund 3,5 Millionen Euro könnten so pro Jahr in die Region fließen und auch weitere Arbeitsplätze rund um den See geschaffen werden. „Für die regionale Tourismusentwicklung besitzt das Projekt aus unserer Sicht eindeutig Leuchtturmcharakter“, bekräftigt Rast.

Genau davon müssen die Planer jetzt die Förderstelle überzeugen. Denn ohne neue Investitionen könnte der Ferienpark bei den Urlaubern allmählich an Attraktivität verlieren. Mit bis zu 140000 Übernachtungen im Jahr läuft der Park zwar nicht schlecht. Während der Hauptsaison sei er jedoch nur selten ausgebucht, berichtet Alex Lolkema, Chef der Landal-Deutschlandzentrale in Saarburg. In den letzten drei Jahren stagniertendie Übernachtungszahlen.

Hauptgrund sei die fehlende Bademöglichkeit im Sommer, sagt Christian Rast. „Die Talsperre ist fast fünf Kilometer vom Park entfernt. Und auch dort sind die Bademöglichkeiten nur eingeschränkt.“

Kein Wunder also, dass der Park derzeit zumeist von Senioren und Familien mit kleinen Kindern gebucht wird. Die neuen Attraktionen sollen demnächst auch jugendliches Publikum anlocken. Die meisten Gäste kommen aus den Niederlanden und – verstärkt – aus dem Ruhrgebiet.

Wohl im Herbst dürfte die N-Bank über die Förderfähigkeit entscheiden. Bürgermeister Möller zeigte sich gestern optimistisch. „Mit unserem Investorund der Betreiberfirma brauchen wir uns vor der Konkurrenz nicht zu verstecken“, betonte er.

Quelle: MT Cloppenburg

Wulfers wird Hegeringmeister

Jagd Heidkamp erlegt kapitalenSechser – Siemer verleiht Urkunden und Plaketten

Wulfers war auch der beste Büchsenschütze. Die Sieger wurden im „Alten Gasthaus“ geehrt.
von Heinz Haupt

Molbergen - Gute Leistungen hatSchieß-Obmann Rudolf Siemer den Waidleuten im Hegering Molbergen bescheinigt. Bei der Siegerehrung im Saal „Alten Gasthaus“ gab es für die treffsichersten Schützen Urkunden und Plaketten.

Hegeringmeister wurde mit 336 Punkten Antonius Wulfers, der auch beim Schießen mit der Büchse mit 196 Ringen das beste Ergebnis erzielte. Beim Schießen auf den Roll- und Kipphasen siegte Ludger Janssen mit 145 Punkten und war auch beim Schießen auf den Rollhasen mit 75 Punkten der beste Schütze. Clemens Werrelmann lag beim Schießen auf den Kipp-hasen mit 75 Punkten vorn. Alsbester Pistolenschütze erwies sich Dirk Schnieder, der 192 Ringe für sich verbuchte.

Die Sieger: Damen: Christa Thöben (232 Punkte); Seniorenklasse: Heinz Tönnies (317); Klassen A u. S:Antonius Wulfers(336); Klasse B: Ludger Janssen (328); Klasse C: Franz Lüken (289); Klasse D: Martin Weber (228); Pistole: Dirk Schnieder (192).

Mit einem kapitalen Sechser erlegte Paul Heidkamp in der vergangenen Jagdsaison den stärksten Rehbock. Josef Ebben brachte mit einem etwa acht Jahre alten Exemplar den ältesten Bock zur Strecke, und Lambertus Schnieder gelang schließlich der beste Hegeabschuss.

Quelle: NWZ Oldenburg

Vorbildfunktion im Ehrenamt

Kurz erhält Verdienstmedaille –Dank gilt Engagement für das Gemeinwohl
Als Neubürgerin setzt die Ausgezeichnete auf Integration. Dieses Ziel verfolgt sie auch in der Kommunalpolitik.
von Heinz Fischer

Molbergen - Für außerordentliches ehrenamtliches Engagement hat Cloppenburgs Landrat Hans Eveslage (CDU) der Molberger Ratsfrau Nadja Kurz (CDU) im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Urkunde und das Ordenszeichen überreichte Eveslage am gestrigen Donnerstag, 8. April, im „Alten Gasthaus Molbergen“.

Gleichstellung als Wunsch
Kurz kam 1988 mit ihrem Ehemann, vier Kindern, ihren Eltern und 13 Geschwistern als Spätaussiedlerin nach Molbergen. Seit 1996 gehört die Mitbegründerin des „Heimatvereins der Deutschen aus Russland“, dessen Geschäfte sie seit 1998 führt, dem Gemeinderat an. Ihr Herzensanliegen ist die Integration von Neubürgern aus Russland und Kasachstan. Kurz gehört seit 2001 dem Sozialausschuss des Kreises Cloppenburg an, ist seit 2005 Jugendschöffin und bekleidet seit 2009 überdies den Posten einer Gleichstellungsbeauftragten in Molbergen.

InGrußworten verwiesen der stellvertretende Bürgermeister Antonius Lamping, der CDU-Landtagsabgeordnete Clemens große Macke undHarry Blank als Vorsitzender des „Heimatvereins“ auf den Verdienst und den besonderen Einsatz der Geehrten für das Gemeinwohl.

Große Wertschätzung
Eveslage nannte Kurz „eine allseits geschätzte Partnerin“. Viel Beifall spendeten die Gäste der Ordensverleihung für die Musikbeiträge zur Feier, die Larissa Pfannstiel (Geige), Rudi Polinski (Klavier) und die Sängerin Helena Malinowski mit einem polnischen Volkslied leisteten. Dazu tanzte die Kindergruppe „Discogirls“ unter der Leitung von Silvia Abeln und Elisabeth Carstens.

Quelle: NWZ Oldenburg

 

 

In Molbergen kein geeigneter Platz

Molbergen (gy) – Das Osterfeuer in Molbergen wird in diesem Jahr ausfallen. Der Handels- und Gewerbeverein (HGV) hat die eigentlich für Sonntagabend geplante Veranstaltung abgesagt. Der Grund: Für die Ausrichtung konnte kein geeigneter Platz gefunden werden.  

Im vergangenen Jahr war das Osterfeuer noch auf einem Acker am Moorhook abgebrannt worden. „Dort ist die Wohnbebauung aber inzwischen so dicht herangerückt, dass wir eine neue Stelle finden mussten“, erklärt HGV-Vorsitzender Frank Niemann.

Doch die Suche habe sich in diesem Jahr unerwartet schwierig gestaltet. Niemann: „Viele Flächen waren entweder zu nass oder zu weit weg vom Ortskern“. Als letzte Möglichkeit blieb den Veranstaltern ein Gelände am Kuhmoor. Am vergangenen Samstag dann fiel die Entscheidung nach einem Ortstermin. „Auch hier konnten wir nicht ausschließen, dass Anwohner durch den Qualm des Feuers gestört würden. Deshalb haben wir uns zur Absage entschlossen“, so Niemann. Anlieferer seien bereits am vergangenen Samstag wieder weggeschickt worden.

Der HGV-Chef bedauert die Absage. „Das harmonische Miteinander im Ort war uns aber wichtiger.“ Im kommenden Jahr solle der traditionelle Brauch wieder gepflegt werden, verspricht Frank Niemann. Diesmal allerdings müssen die Molberger auf andere Osterfeuer ausweichen. Davon gibt es innerhalb der Gemeindegrenzen – von Ermke bis Stalförden – zum Glück genügend.

Quelle:  MT Cloppenburg 

  

 

Kritik kommt aus Molbergen

Kreis Cloppenburg – Dieses Jahr soll alles besser werden: Mit einem Piratenfest will der Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre in die Sommersaison starten. Kinder in Piratenkostümen gehen am Pfingstsonntag, 23. Mai, auf große Schatzsuche. Entlang der Talsperre warten spannende Abenteuer und Spiele.

Hintergrund ist zum einen das 40-jährige Bestehen des Zweckverbandes, aber auch die für das Erholungsgebiet schlecht verlaufene Saison im letzten Jahr. Die fast leergepumpte Talsperre lockte deutlich weniger Besucher an als üblich. „Deshalb haben wir uns entschieden, das eigentlich kleine Jubiläum etwas größer als geplant zu feiern“, erklärte Maria Oloew, die Geschäftsführerin des Zweckverbandes auf der gestrigen Anliegerversammlung im Kreishaus in Cloppenburg.

Mit dabei sind nicht nur die Bürgermeister der Anrainergemeinden, sondern auch die Geschäftsführer der gastronomischen Betriebe gewesen. Die sollen jetzt zum Piratenfest mit ins Boot geholt werden. Das noch relativ grobe Konzept fand überwiegend positives Echo – nicht ganz ohne Grund: Denn das Piratenfest soll von einem professionellen Veranstalter organisiert werden. Karl-Heinz Elsäßer stellte die Eckpunkte vor: „Die Kinder absolvieren einzelne Piratenprüfungen. Dafür bekommen sie ein Piratendiplom und einen Schlüssel für die Schatztruhe.“ Die soll am Ende der fünf Kilometer langen Route im Kletterwald stehen. Dieser feiert am gleichen Tag sein fünfjähriges Bestehen und will deshalb noch zusätzliche Aktionen anbieten.

Es gab auch leise Kritik. „Warum unbedingt an Pfingsten? An dem Wochenende sind wir ohnehin bei gutem Wetter überlaufen und haben alle Hände voll zu tun“, gab ein Gastronom zu bedenken. Oloew betonte, dass das Piratenfest gerade deshalb an diesem Wochenende stattfinden solle. „Wir müssen das als Imagewerbung für das Erholungsgebiet sehen. Die Menschen können so die Talsperre einmal ganz anders entdecken“, so die Geschäftsführerin.

Auch Garrels Bürgermeister Andreas Bartels sieht in dem Piratenfest eine Chance für das Erholungsgebiet. „Derartiges habe ich in den vergangenen drei Jahren vermisst. Ich wünsche mir schon jetzt mehr Aktionen, die sich an junge Familien richten“, so Bartels. Der Triathlon spreche vorwiegend Sportler an. „Die allein reichen aber nicht.“

Deutliche Kritik fand allerdings Ludger Möller, Bürgermeister von Molbergen. „Mir geht das Konzept nicht weit genug. Zwei Drittel des Erholungsgebietes gehören zu unserer Gemeinde – bei uns findet an dem Tag aber nichts statt“. Möller verwies darauf, dass keine gastronomischen Betriebe aus Molbergen oder der Spielpark „Molli Bär“ im Konzept eingebunden seien. „Es ist das bekannte Problem: Zu uns gehört das Naturschutzgebiet, das Geld wird am anderen Ufer verdient.“

Möller regte gestern an, dass der ohnehin geplante Shuttle-Service, der zwischen den Stationen pendelt, auf die Gemeinde Molbergen ausgeweitet werden sollte. Eine vielleicht sinnvolle Idee. Im Falle eines verregneten Pfingstwochenendes könnten die jungen Familien dann im überdachten Spielpark „Molli Bär“ auf große Schatzsuche gehen.

Der Zweckverband nimmt bis Mitte April noch Ideen für das Piratenfest entgegen.

Quelle: MT Cloppenburg