Gemeinde Molbergen

Edeka-Markt erstkommendes Jahr in MolbergenMolbergen

Molbergen (gy) – Der Umbau des Molberger Einkaufszentrums soll erfolgen – allerdings wohl nicht mehr in diesem Jahr. Der Grund: Die Verhandlungen zwischen dem Einzelhandelskonzern Edeka und dem Immobilienbesitzersind noch immer nicht abgeschlossen.

Dies bestätigte Edeka-Sprecher Andreas Laubig gestern auf Nachfrage der MT: „Die Gespräche sind auf einem guten Weg, aber es braucht noch etwas Zeit, um alle vertraglichen Einzelheiten abzuarbeiten“. Der Entschluss der Edeka, an die Cloppenburger Straße zu ziehen, stehe jedoch fest. Dass die Mietverhandlungen bereits seit zwei Jahren geführt werden, findet Laubig dagegen nicht weiter ungewöhnlich. „Außenstehenden mag das so scheinen. Der operative Aufwand ist bei solchen Vorgängen aber sehr hoch.“ Der Sprecher zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass Anfang 2011 eine unterschriftsreife Einigung vorliegt.

Konkret soll der neue Supermarkt in die Räume des ehemaligen Spar-Marktes ziehen. Um noch mehr Platz fürden Vollsortimenter zu schaffen, sollen außerdem die beiden benachbarten Geschäfte aufrücken. Auf diese Weise könnte zugleichder Leerstand im Einkaufszentrum beseitigt werden. Das gesamteGebäude gehört einem Berliner Immobilienfonds. Eigentlich wollte die Edeka bereits im vergangenen Jahr eröffnen (MT berichtete). Die langwierigen Mietverhandlungen haben den notwendigen Umbau allerdings immer wieder hinausgeschoben.

Falls es nun 2011wirklich mit dem Einzug klappt, dürfte dies auch BürgermeisterLudger Möller freuen. Er sieht dringenden Bedarf für die Verbesserung der örtlichen Einkaufsmöglichkeiten. Lohnen dürfte sichdie Investition für den Handelskonzern auf jeden Fall. Rund 17Millionen Euro Kaufkraft errechnete der Landkreis Cloppenburg jüngst für den Einzelhandelssektor in Molbergen. Angesichts wachsender Bevölkerungszahlen dürfte dieser Kuchen in Zukunft sogar noch größer werden.

Quelle: MT Cloppenburg

KRA

Molbergen - Wegen Straßenbauarbeiten wird die K 157 (Kneheimer Weg) in Molbergen ab der Kreuzung Kneheimer Weg/Lockefehn bis Kreuzung Kneheimer Weg/Ermker Weg voraussichtlich vom 19. Oktober bis zum 26. Oktober für den Kfz-Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung führt über anliegende Gemeindestraßen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, die Baustelle großräumig zu umfahren und die ausgeschilderte Umleitungswegstrecke zu benutzen. Mit Behinderungen muss gerechnet werden.

Quelle: NWZ Oldenburg

23-jähriger Fahrer schwer verletzt

Molbergen (th/hk) – Schwere Verletzungen erlitt ein 23-jähriger Autofahrer in der Nacht zum Sonntag bei einem Verkehrsunfall in Molbergen. Nach Angaben der Polizei war der 23-Jährige gegen 1 Uhr auf der Peheimer Straße ortsauswärts gefahren und vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinflusses von der Fahrbahn abgekommen.

Der Pkw prallte ungebremst gegen einen ordnungsgemäß auf dem Parkstreifen stehenden Lkw. Der Aufprall war so heftig, dass der Lkw teilweise auf den Fußgängerweg geschoben wurde. Mehrere Anwohner der Straße wurden durch den lauten Knall des Aufpralles aus dem Schlaf gerissen. Ein Verkehrsteilnehmer alarmierte die Rettungskräfte. Die Freiwillige Feuerwehr Molbergen musste den Fahrer aus seinem Pkw befreien.

Der Unfallort wurde ausgeleuchtet und weitläufig abgesperrt. Mit vier Einsatzfahrzeugen und 20 Feuerwehrmännern war die Molberger Freiwillige Feuerwehr über eine Stunde im Einsatz. Der Rettungsdienst des DRK eilte mit einem Notarzt und der Besatzung von zwei Rettungswagen zur Unfallstelle. Der Verletzte wurde zunächst an der Unfallstelle behandelt und anschließend in das Cloppenburger Krankenhaus gefahren.

Die Polizei ordnete bei dem Fahrer eine Blutprobe an und stellten den Führerschein des Mannes gleich sicher.

Quelle: MT Cloppenburg

 

Auch Versetzung des Ortsschildes vom Tisch

Molbergen (gy) – Zunächst belustigt, dann empört waren die Mitglieder des Molberger Gemeinderates am Montagabend. Der Grund: Bürgermeister Ludger Möller hatte am Ende derSitzung über drei Eingaben der Verwaltung an die Kreisverkehrskommission berichtet. Alle drei waren abschlägig beurteilt worden. Kopfschütteln im Rat erntete vor allem die Ablehnung einer Ampelanlage an der Dwergter Straße.

Sie soll nach dem Willen der Gemeinde für die Sicherheit der Grundschüler vor allem am Nachmittag sorgen. Nach einem Ortstermin sahen die Verkehrsexperten jedoch keinen erhöhten Bedarf. In ihrer Stellungnahme vermuten sie stattdessen, dass eine Ampel von den Schülern größtenteils ignoriert würde. Die Kommission schlägt stattdessen die Ausdehnung des Lotsendienstes auf den Nachmittag vor – dieser könnenotfalls auch mit Lehrern besetzt werden.

Davon wollte Bürgermeister Möller am Montagabend aber nichts wissen. „Das Urteil ist nicht richtig“, betonte er und hält an seinem Ampelplan fest, für den die Gemeinde keine Genehmigung benötigt. Unterstützung erhielt er unter anderem von CDU-Fraktionschef Bernard Greten, der die Haltung der Verkehrswächter kritisierte: „Das Kind muss erst in den Brunnen gefallen sein, bevor etwas passiert.“

Ebenfalls bei der Kreisverkehrskommission aufgelaufen ist die Gemeinde mit ihrem Antrag, die Ortstafel in Ermke an den Beginn des Neubaugebietes „Up´n Blaiken“ versetzen zu lassen. In diesemBereich läge keine geschlossene Bebauung vor, die die Versetzung rechtfertigen würde, heißt es in der Begründung. Dies sah vor allem Ermkes CDU-Ratsherr Heinrich Bley anders. Mit einer Unterschriftenaktion hatten die Ermker Bürger die Versetzung der Ortstafel erreichen wollen.

Richtig sauer zeigte sich Bürgermeister Möller schließlich darüber, dass auf der Ortsumgehung in Lastrup kein Hinweisschild auf Molbergen aufmerksam macht. „Es gibt dort sieben Schilder, doch auf keinem einzigen ist unser Name verzeichnet“, bemängelte Möller. „Wir finden dort nicht statt.“ Insbesondere für die aus den Niederlanden anreisenden Urlauber sei dies ein echtes Problem.

Erneut hatte sich Möller Hilfe suchend an die Verkehrskommission gewandt. Deren Antwort: „Zwingend nötig“ sei die Wegweisung nicht. Wenn die Gemeinde Molbergen sie aber wünsche, müsse sie die Hinweisschilder eben auf eigene Rechnung austauschen. Kostenpunkt: rund 10000 Euro. Die Ratsmitglieder reagierten empört. „Wir werden schlicht vergessenund sollen dann auch noch dafür bezahlen“, schimpfte Theo Bruns. Der SPD-Fraktionschef schlug vor, nachzuprüfen, in wie vielen Fällen die Kreisverkehrskommission in der Vergangenheit einenAntrag der Gemeinde befürwortet habe. Bruns: „Allzu viele können es jedenfalls nicht sein“.

Quelle: MT Cloppenburg

 

Anne-Frank-Schule bekam Besuch aus Polen

Molbergen (la) – Fleißig Polnisch gelernt haben die Schüler der Anne-Frank-Schule Molbergen. Der Grund: Zum dritten Mal haben Schüler des befreundeten Gymnazjums Kazmierz in Polen die Haupt- und Realschule besucht.

In den letzten Wochen hatten sich die Siebt- und Achtklässler in Sprachkursen die Grundbegriffe der polnischen Sprache angeeignet. Unterstützung erhielt die Schule dabei von sprachgewandten Eltern, die selbst als Kinder in den frühen siebziger Jahren aus Polen nach Molbergen gekommen waren. Dennoch: „Wir haben uns meist auf Englisch unterhalten. Einige Polen sprachen sogar etwas Deutsch“, erzählt Lars. Die Verständigung sei zwar nicht ganz einfach gewesen. „Meistens ging es nur mit Händen und Füßen, aber es hat gut geklappt“, findet Vater Sergej Schmidt.

Unterstützt wird der Austausch vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk und von der Gemeinde Molbergen. Diese hatte ein interessantes Programm für die 14 polnischen Schüler und ihre zwei Lehrerinnen zusammengestellt. So unternahmen sie gemeinsam mit ihren Gastgebern eine Radtour zum Museumsdorf Cloppenburg und besuchten unter anderem das Landesmuseum in Oldenburg und das Klimahaus in Bremerhaven. Unterrichtsprojekte wurden diesmalim Fach Chemie durchgeführt.

Viel Zeit verbrachten die Austauschschüler auch in ihren Gastfamilien. „Unsere Kinder haben keineZeit zum Fernsehen gehabt. Sie waren immer mit ihren polnischenFreunden unterwegs“, erzählt Mutter Birgit Kuiter. Den Abschluss bildete ein von den Eltern organisiertes großes Grillfest in Dwergte.

Am Mittwoch wurden die Schüler verabschiedet – und diesgewohnt tränenreich. Im Frühjahr ist der Gegenbesuch in Kazmierz geplant. Die Kleinstadt mit 8000 Einwohnern liegt rund 20 Kilometer nordwestlich von Posen.

Quelle: MT Cloppenburg

 

Kommunen bereitensich auf neuen Perso vor
Von Angelika Hauke

Kreis Cloppenburg– Knapp 3000 Personalausweise stellt die Stadt Cloppenburg pro Jahr aus. „Das Interesse an den neuen Ausweisen ist groß“, hat Pressesprecher Klaus Niemann festgestellt. „Unsere Broschüren sind alle weg.“ Mit den multimedialen Funktionen des Ausweises steigt der Verwaltungsaufwand. „Weil jede Antwort des Bürgers dokumentiert werden muss, fallen pro Jahr schätzungsweise 50 Aktenordner mehr an“, hat Niemann ausgerechnet. „Wir wissen gar nicht, wohin damit.“

In Bösel zum Beispiel werden circa 750 Anträge jährlich bearbeitet. Mit einem Ansturm Anfang November auf die „neueIdentität“ rechnet Bürgermeister Hermann Block allerdings nicht. „Diese Tendenz ist derzeit nicht zu erkennen. Vielmehr kommen jetzt ältere Menschen ins Rathaus, deren Ausweis in den nächstenMonaten abläuft und beantragen vorzeitig einen neuen, weil sie den multimedialen Mehrwert des neuen Personalausweises ohnehin nicht nutzen.“ Block teilt die Auffassung des Städte- und Gemeindebundes, dass die Neuerung mehr Arbeitszeit bindet.

„Den Mitarbeitern wurde dieser Mehraufwand bereits in den Schulungen signalisiert. Anstatt sieben Minuten sind künftig für die Antragstellung und das Abholen des Ausweises 20 Minuten für die Bearbeitung zu veranschlagen.“ Diese Kosten gingen voll zu Lasten der Gemeinde. Block: „Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, dass sich die Anzahl der Kundenkontakte für die Geltungsdauer eines Ausweises auch erhöht. Hat ein Ausweisinhaber beispielsweise die Pin-Nummer vergessen, muss er sich wieder an die Ausstellungsbehörde wenden. „Wir werden über unseren Spitzenverband, niedersächsischen Städte- und Gemeindebund, diesen Mehraufwand finanziell einfordern“, kündigt der Böseler Bürgermeister an. Installieren müssendie Gemeinden auch eine neue Software: „Sie befindet sich derzeit in der praktischen Testphase“, sagt Block.

In Garrel werden jährlich 1600 Personalausweise beantragt. Bürgermeister Andreas Bartels rechnet im November mit einer „vermehrten Antragstellung“. Mehr Zeit brauchen die Mitarbeiter auch im Garreler Rathaus für die Erstinformationen der Antragsteller, die Abnahme der schriftlichen Erklärungen zur Aufnahme der Fingerabdrücke und die Onlinefunktion sowie den Empfang des Informationsmaterials.

Bartels: „Für die Übermittlung auf elektronischem Wege der Personalausweisanträge an die Bundesdruckerei ist ab November ein neues Datenaustauschformat erforderlich.“

In Löningen werden jährlich ca. 1500 Personalausweise ausgestellt. „Eine Verlängerung ist undwar bisher auch nicht möglich“, erinnert Bürgermeister Thomas Städtler. Zurzeit werde jeder Besucher, der einen Personalausweisbeantragt, auf die Möglichkeiten ab November 2010 hingewiesen. Viele, so Städtler, warteten dann auch ab. Andererseits sei festzustellen, dass viele Bürger aus Kostengründen noch den alten Personalausweis beantragen. „Wir gehen daher nicht von einem Ansturm aus, aber vielleicht von einer gewissen Belebung.“ Interessant sei auch, dass ältere Bürger eher dem alten Personalausweis zugeneigt seien und jüngere eher dem künftigen Personalausweis.

Durch die künftigen Erläuterungsgespräche würden pro Ausweis 20 Minuten statt wie bisher sieben notwendig sein. Städtler: „Ich gehe aber davon aus, dass sich das Ganze im Laufe der Zeit einspielt und wir mit unserem Personalbestand auskommen. Man muss auch Neuentwicklungen positiv begleiten und nicht nur, wie es manche Verbandsvertreter ja gerne tun, den Untergang des Abendlandes beschwören, wenn Bestehendes verändert werden soll.“

Die Stadt Löningen hat bereits im April das bisherige Verfahren durch das neue Einwohnermeldeverfahren „Meso“ ersetzt. Die Erfahrungen im täglichen Einsatz würden bei der Einführung dafür sorgen, dass keine Anwendungsprobleme bei der neuen Software auftauchten.

DieSoftwareumstellung erfolgte durch die Kommunale Datenverarbeitungszentrale Oldenburg kostenneutral. Die Hardware für das Änderungsterminal wird von der Bundesdruckerei kostenlos zur Verfügunggestellt.

Quelle: MT Cloppenburg

27.09.2010 - Kinder mit dem Bewegungsvirus infiziert  

Aktion - Bewegungstag im Molli-Bär-Spielpark in Molbergen – Klettern und Bauen

Molbergen - Sie bauten Brücken, kletterten um die Wette oder balancierten mit Eiern: Rund 200 Kinder haben am Wochenende gemeinsam mit ihren Eltern das Thema Bewegung entdeckt. Eingeladen zu diesem Bewegungstag hatte die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und der Molli-Bär-Spielpark in Molbergen.

Auf einem spannenden Bewegungs-Parcours konnten die jungen Familien ihre körperlichen Aktivitäten frei entfalten und darüber hinaus die anderenAttraktionen des Molli-Bär-Spielparks genießen. Als Motivator stand den Teilnehmern das DAK-Maskottchen „Ameise Willy Stark“ zur Seite.

Hintergrund der Aktion sind aktuelle DAK-Befragungen von Kinder- und Jugendärzten, die belegen, dass viele Kinder bereits motorische Defizite haben. Die Untersuchungen zeigen laut DAK weiter, dass Kinder durch diese Defizite dicker und unbeweglicher werden. Die Folgen seien Rückenschmerzen schon im Einschulungsalter, Diabetes oder Herzkrankheiten.

„Wenn unsere Kinder nurnoch im Schnitt 900 Meter am Tag gehen, aber fast vier Stunden am PC oder vor dem Fernseher sitzen, dann sind Gesundheitsprobleme vorprogrammiert,“ sagte der Leiter des Cloppenburger DAK-Service-Centers, Johannes Lückmann. „Deshalb müssen die Betroffenen schnell ihr Verhalten ändern. Dazu müssen wir unsere Kinder mit dem Bewegungsvirus infizieren.“ Eltern sollten deshalb immer Vorbild sein – gerade beim Sport und der Gesundheit, appelliert derCloppenburger DAK-Chef.

Ob Wettklettern, Balancieren oder Brückenbauen – die Kinder jedenfalls zeigten sich begeistert. „Es war toll, wie viele Ideen die Kinder selbst eingebracht haben,“ freute sich Lückmann. „Besonders hat mich gefreut, dass viele Kinder mit den Eltern auch nach dem Familientag sportliche Aktivitäten vereinbart haben.“

Als Erinnerung erhielt jedes teilnehmende Kind die „Willy-Stark- Puppe“ und ein Kinder-Buch mit bewegtenGeschichten.

Quelle: NWZ Oldenburg
Bild: Aloys Landwehr

Straßenverkehr- Ganztagsschule stellt Helfer vor schwierige Aufgabe – Antrag läuft
Aloys Landwehr

Die Dwergter Straße wird viel befahren. Das macht den Schulweg gefährlich

BildMolbergen - „Vielleicht mache ich ja die letzte Ausbildung zum Elternlotsen hier in Molbergen mit“, hoffte Rektorin Ria Deeken, die mit drei Eltern an drei Abenden den Lotsendienst erlernte. „Wir haben damit wieder 40 Elternlotsen, die dreimal täglich den Schülern ein sicheres Überqueren der viel befahrenen Dwergter Straße ermöglichen.“

Mehr Schüler unterwegs
Mit dem Start der Ganztagsschule verschärft sich die Situation an der Gefahrenstelle Dwergter Straße, überqueren doch jetzt nicht nur die Schüler zu Schulbeginn und nach der 5. oder 6. Stunde die Straße, sondern auch zum Beginn und am Ende des Nachmittagsunterrichts. Die Schule hat den Antrag auf Aufstellung einer Dunkelampel gestellt. Dieser Antrag ist von den Gremiender Gemeinde befürwortet worden, so dass nun die Verkehrssicherheitskommission des Landkreises den Antrag prüfen kann, berichtete die Rektorin.

„Mit 40 Elternlotsen können wir den Nachmittagsunterricht nicht abdecken,“ ergänzt Monika Janßen, die den Elternlotsendienst seit Jahren organisiert. „So sind wir denn auch froh, dass wir nun bis zur eventuellen Installation der Ampel vier zusätzliche Helfer haben.“

Praxis und Theorie
An zwei Abenden wurden die Elternlotsen in Theorie und Praxis durch Polizei-Oberkommissar Achim Wach ausgebildet. Am dritten Abend folgt die Prüfung. Dabei lernen die Teilnehmer Geschwindigkeitenoder Anhaltewege zu schätzen oder Verkehrslücken zu beurteilen, um den Kindern das gefahrlose Überqueren der Straße zu ermöglichen. „Ich war überrascht und erschrocken, dass der Anhaltewegeines mit 50 km/h fahrenden Pkw 40 Meter beträgt. Auch wenn man das mal in der Führerscheinprüfung gelernt hat, muss es einemmal wieder bewusst werden,“ erzählt Elternlotse Heidi Plaggenborg. Auch sie wird sich jetzt der Sicherheit der Kleinen widmen.

Quelle: NWZ Oldenburg
Bild: Aloys Landwehr

Händler starten Aktion für Kindergärten

Molbergen (gy) – Molbergens Kinder dürfen sich freuen: Die Beschicker des Wochenmarktes haben sich gemeinsam mit denLandfrauen eine Aktion ausgedacht, um Spenden für die beiden örtlichen Kindergärten zu sammeln. Am kommenden Mittwoch sind alle Molberger ab 14.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen auf den Schützenplatz eingeladen.

Und dies völlig kostenlos! Im Gegenzug können die Besucher dort Spenden für die Einrichtungen abgeben. Die Landfrauen unterstützen die Aktion und helfen beim Bedienen. „Das machen wir gern, denn auch wir möchten etwas für unseren Nachwuchs tun“, betont Elisabeth Willenbring. Mithelfen wird auch der Bike & Trike Club Molbergen. Die Motorradfahrer stellen einZelt zur Verfügung, damit auch bei schlechtem Wetter alle gut unterkommen.

Der Wochenmarkt findet seit vier Jahren durchgehend an jedem Mittwochnachmittag statt. Und das soll laut Marktleiter Alfred Eckholt auch so bleiben. „Der Markt ist von den Molbergern angenommen worden und die Händler sind zufrieden“, sagter. Angeboten wird inzwischen alles, was einen guten Wochenmarkt ausmacht. So können sich die Kunden unter anderem mit Fisch,Geflügel, Fleisch, Käse sowie Obst und Gemüse eindecken. Regelmäßig vor Ort sind aber auch ein Blumenhändler, ein Steinofenbäcker sowie Gewürz- und Textilstände.

Quelle: MT Cloppenburg

Gefahr droht auch am Nachmittag

Molbergen: Schulwegsicherheit war Thema im Verkehrsausschuss – Ampel wahrscheinlich

 

 

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Molbergen (gy) – Die Sicherheit der Grundschüler war am Mittwoch Thema im Molberger Verkehrsausschuss. Grund ist die neue Ganztagsschule, die jetzt auch am Nachmittag für viel Betrieb und damit reichlich Gefahr im Kreuzungsbereich Dwergter Straße/ Zum Dweracker sorgt. Die Grundschulleitung selbst hatte umdie Erörterung gebeten. Bis zu 140 Kinder nehmen die Nachmittagsangebote in Anspruch. Wenn diese gegen 15.30 Uhr enden, müssen zahlreiche Schüler auf dem Heimweg die Kreuzung überqueren. „Dann können schnell gefährliche Situationen entstehen, denndie Autofahrer rechnen um diese Zeit nicht mehr mit Schulverkehr“, sagt Andreas Unnerstall von der Gemeindeverwaltung.

Passiert ist bisher zum Glück noch nichts. Dennoch diskutierten die Ausschussmitglieder Möglichkeiten, die Kreuzung zu entschärfen. Auch die Verkehrskommission des Landkreises wird nächste Woche vorbeischauen.

Mit den Organisatoren des Eltern-Lotsendienstes möchte die Verwaltung ebenfalls ein Gespräch führen. Dieser sorgt bereits seit Jahren vormittags für Sicherheit im Kreuzungsbereich – eine „verdienstvolle Aufgabe“, wie Unnerstall betont. Ob die Eltern bereit und zeitlich in der Lage seien,die Schüler auch am Nachmittag über die Straße zu lotsen, müsse jetzt geklärt werden. Wahrscheinlichste Lösung sei aber wohl die Aufstellung einer Druckampel. Diese Meinung hätten auch die Ausschussmitglieder vertreten.

Quelle: MT Cloppenburg