Gemeinde Molbergen

5000 Zuschauer beimAuto-Cross in Molbergen

Molbergen (th) – Über 5000 Besucher waren am Sonnabend vom vierten Auto-Cross in Molbergen begeistert. 75 Starter hatten sich für das Rennen über zweieinhalb Stundenangemeldet. „Die Nachfrage war so groß, dass wir leider 33 Teams eine Absage erteilen mussten“, sagte Rennleiter und Organisator Herbert Westerkamp.

Die Piloten von farbenfrohen Fahrzeugen mit Namen wie „Die Wilden 13“, „Pinkyladies“ oder „The Tank“ fieberten dem Start entgegen. Mit einem „Le Mans“-Start wurden die Teams auf die Rennstrecke geschickt. Unterschiedliche Techniken und Geschick waren gefragt. Auch Frauenmannschaften nahmen an demRennen teil.

Mit lautem Gedröhne kurvten die Fahrzeuge über den Kurs. Schon nach einigen Runden hatten die meisten Besucher den Überblick über die Reihenfolge verloren. Doch da jedes Fahrzeug mit einem Transponder ausgestattet war, der die Anzahl der Runden zählte, wusste die Rennleitung jederzeit über den Rennverlauf bescheid. Am Ende siegte das Team Alfers mit Fahrer Michael Alfers überlegen.

„Ich habe Schmerzen im Rücken“, klagte Michael Alfers noch vor dem Start. Im Rennen schien alles vergessen zu sein, und so fuhr er souverän seine Runden. Manch ein Fahrzeug kam nicht ohne Blessuren durch den Parcours. Im Laufe des Rennens schieden immer wieder Fahrzeuge aus. Erstaunlicherweise schafften es die Helfer, die Fahrzeuge wieder fahrbereit zu machen. Wennauch etwas langsamer, nahmen sie mit lautem Getöse weiter teil.Aber für das eine oder andere alte Fahrzeug war die Belastung doch zu groß. Heiß gelaufene Motoren führten zum Ausfall, und mitHilfe von mehreren Gabelstaplern wurden die Fahrzeuge aus dem Rennkurs genommen.

Eingreifen musste auch die Freiwillige Feuerwehr Molbergen. Ein Wagen geriet in Brand. Schnell hatte die Feuerwehr das Feuer gelöscht und ohne Behinderungen ging das Rennen weiter. Je länger es dauerte, umso schwerer wurde der Parcours.

Tiefe ausgefahrene Löcher machte es für die Fahrer nicht geradeeinfacher. Dass das eine oder andere Fahrzeug während des Rennes mit anderen Rennteilnehmern kollidierte, störte nicht. Im Gegenteil. Für die Zuschauer war es eine willkommene Unterhaltung.

Zur Halbzeit stoppte das Safety-Car das Rennen. Nach einer Pausewurde anschließend in der Gegenrichtung gestartet. Die Unterbrechung nutzen die Rennteilnehmer für Reparaturarbeiten. Hektik war angesagt, und so manch ein Fahrzeugteil musste mit kräftigen Hammerschlägen wieder in Form gebracht werden.

„Der Spaß steht für uns im Vordergrund“, sagte ein Rennteilnehmer. Bei herrlichemWetter kamen die Besucher auf ihre Kosten. Viele unterstützten lauthals ihre Mannschaften.

Quelle: MT Cloppenburg