Gemeinde Molbergen

Schule - Zusammenarbeit mitSozialarbeiterin wird in Molbergen verstärkt

Das Bewerberheft ist fertig. In ihm stellen sich die Mädchen und Jungen den Firmen vor.
von Peter Linkert

Molbergen - Die Gemeinde Molbergen erhöht ihre Aufwendungen für die Jugendarbeit. Die 26-jährige Sozialarbeiterin Britta Drees aus Lindern vom Caritas-Sozialwerk (CSW) arbeitet jetzt 39 Stunden für das Projekt Profilierung der Hauptschule, für die Ganztagsschule und für Ferienangebote. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben am Dienstag Bürgermeister Ludger Möller, die Leiterin der Anne-Frank-Schule Petra Hensen und Klaus Karnbrock, CSW-Bereichsleiter unterschrieben.

Möller, Hensen und Karnbrock versprechen sich von dem verstärkten Einsatz der Sozialarbeiterin eine noch bessere Vorbereitung der Hauptschüler und -innen auf den Beruf. Als erstes Projekt ist bereits mit dem nächsten Abgangsjahrgang ein Bewerberheft entstanden,in dem sich die Mädchen und Jungen den Molberger Firmen vorstellen.

In den Herbstferien wird Drees für Mädchen ein Berufsorientierungsseminar anbieten, und in sozialen Projekten wie der Ausbildung zum School Scout, einer Art Gruppenleiter, der sich für jüngere Mitschüler einsetzt, oder der Babysitter-Agentur werden soziale Fähigkeiten und ehrenamtliches Engagement gefördert.

Drees’ Aufgaben im Ganztagsschulbereich liegen in der Unterstützungder Schulleiterin bei der Ideenfindung für das Arbeitsgruppen-Angebot und der Zusammenstellung von Informationen und Material für die Schüler. Außerdem wird sie jeden Nachmittag eine eigene Arbeitsgruppe anbieten. Die Anne-Frank-Schule ist seit 2009 Ganztagsschule.

Ein weiterer Aufgabenbereich von Britta Drees liegt in der Freizeitpädagogik. In den Ferien und an Nachmittagen bietet sie ein buntes Programm für Molbergens Kinder und Jugendlichean.

Einen besonderen Vorteil der Kooperation mit dem CSW siehtdie Gemeinde in der Vernetzung mit ähnlichen Aufgabenstellungenin anderen Gemeinden. Das CSW ist bereits in zehn Kommunen des Landkreises etabliert. Die Mitarbeiter tauschen sich regelmäßig aus und können die Jugendlichen bei Bedarf an helfende Einrichtungen weiter verweisen.

 


Quelle: NWZ Oldenburg