Gemeinde Molbergen

Politik - Molbergen erweitert Gewerbegebiet – Anschluss an die B 213 – Förderung

Möller spricht von einer „frohen Botschaft“. Der Ausbau sei von existenzieller Bedeutung.
von Peter Linkert

Molbergen - Die Gemeinde Molbergen wird im Frühjahr 2011 beginnen, den Kneheimer Weg auszubauen. Molbergen wird damit an den überörtlichen Verkehr angeschlossen. Die Querelen um eine Anbindung über die Molberger Straße an die Cloppenburger Ortsumgehung sind vorerst beendet. Verzichten wollen die Molberger auf diesen Anschluss aber nicht.

Bürgermeister Ludger Möller, der stellvertretende Bürgermeister Antonius Lamping und Möllers allgemeiner Vertreter Andreas Unnerstall gaben die Pläne zur weiteren Entwicklung des Gewerbegebiets und dessen Anschluss über die Trasse des Kneheimer Wegs an die B 213 am Mittwoch im Rathaus bekannt. Beide Vorhaben, derenGesamtkosten auf knapp 2,1 Millionen Euro kalkuliert sind, werden vom Wirtschaftsministerium in Hannover mit 60 Prozent gefördert.

Mit Lastrup einig
Gespräche mit dem Kreis und der Gemeinde Lastrup, über deren Terrain der Kneheimer Weg läuft, wurdenbereits geführt, so Möller, der sich im Lastruper Rathaus und bei der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Cloppenburger Kreishaus für deren Unterstützung bedankte.

„Wenige Wochen vor Weihnachten und zum Jahreswechsel eine mehr als frohe Botschaft fürdie Gemeinde Molbergen“, so Möller. Die Gemeinde kämpfe bereits seit Mitte der 70er Jahre für eine Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz. Für die weitere Entwicklung der Gemeinde sei die Entscheidung von existenzieller Bedeutung.

71 Hektar
Nacheinem Ausbau des Kneheimer Wegs erwarten Möller, Lamping und Unner­stall eine noch größere Nachfrage von Unternehmen. Das neue Gewerbegebiet schließt an das bisherige Areal an. Insgesamt umfasst es dann 71 Hektar. „Mit dem neuen Gewerbegebiet und dem Ausbau des Kneheimer Wegs auf sechs Meter Breite legt die Gemeinde den Grundstein für eine zukunftsfähige gewerbliche Entwicklung“, so Möller. Ein Radweg ist derzeit nicht vorgesehen.

Das neue Gelände soll als eingeschränktes Industriegebiet (Gle) entwickelt werden. Es wird Impulse für weitere große Ansiedlungen auslösen, ist Möller sicher. Mit zwei Unternehmen – Viehhandel Stefan Burke und der Hygienedienstleister DesFa Niemann GmbH – ist schon alles unter Dach und Fach. Schon jetzt denkt man in Molbergen an ein mit Lastrup zusammen zu entwickelndes Industrie- und Gewerbegebiet.

Quelle: NWZ Oldenburg