Gemeinde Molbergen
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Schulsanitäter - Johanniter stellen Spezialfahrzeug vor – Ein Fahrzeug in Weser-Ems Ermke (gy)

Molbergen - Als Kerstin Weiner, Ausbilderin der Schulsanitäter der Anne-Frank-Schule in Molbergen, den Besuch ankündigt, runzelt Monika Kelm die Stirn: „Was ist denn ein STW?“, fragt die 15-Jährige.

Die Abkürzung RTW kennt die angehende Schulsanitäterin schon. „Das heißt Rettungstransportwagen.Die kommen bei Unfällen, um den Menschen zu helfen.“ Und sehr viel anders sieht das Fahrzeug nicht aus, dass Lehrrettungsassistent Martin Gobert, Ortsbeauftragter der Cloppenburger Johanniter, auf den Hof der Anne-Frank-Schule steuert. „Schaut mal genau hin“, fordert er die Jugendlichen auf. „Fällt euch nichts auf?“ Doch. Die Schülerinnen und Schüler bemerken sehr schnell die ungewöhnliche Breite der Trage. STW, so Gobert, stehe als Abkürzung für Schwerlasttransportwagen und sei ein Rettungswagen für schwergewichtige Menschen.

Erstaunt lernen die Jugendlichen die extrabreiten Blutdruckmanschetten kennen, wundern sich über die Seilwinde, mit der die Rolltrage ins Fahrzeug gezogen werden kann, und staunen über die Spritzen mit den langen Kanülen. „In einem normalen Rettungswagen können wir Patienten bis 150 Kilo transportieren“, erklärt Gobert. Wog ein Mensch mehr, musste er mit einem Last- oder Möbelwagen zum Krankenhaus oder zum Arzt gebracht werden. „Manchmal hat man da noch ein Bett draufgestellt. Das warnatürlich extrem entwürdigend.“ Mit dem Schwerlasttransportwagen können selbst Patienten mit mehr als 500 Kilogramm Gewicht gefahren und mit dem entsprechend angepassten Material medizinisch professionell betreut werden. Das Fahrzeug ist bei den Johannitern in Ahlhorn stationiert und ist als einziges seiner Art im gesamten Weser-Ems-Gebiet unterwegs. Weitere Informationen gibt es im Internet.

Quelle: NWZ Oldenburg

 

Molbergen erhöht Steuern

Ermke (gy) – Molbergen bleibt auch 2010 schuldenfrei. Der Gemeinderat hat am Montagabend allerdings eine Anhebung der Realsteuerhebesätze beschlossen. Der Grund: Zum Jahresende seien die finanziellen Reserven weitgehend aufgebraucht, erklärte Bürger-meister Ludger Möller in Ermke.

Obwohl die Gemeinde keine Schulden habe, sei sie keineswegs finanzstark, betonte Möller. „Da gehören wir zuden schwächeren Kommunen im Landkreis“. Zudem habe Molbergen inder Vergangenheit kräftig in die Verbesserung der eigenen Infrastruktur investiert. „Wir sind daher gehalten, unsere Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen“, begründete der Verwaltungschef die Anhebung der Steuersätze.

Der Rat beschloss, die Gewerbesteuer erstmals nach 13 Jahren heraufzusetzen – dies allerdings deutlichvon 305 auf 340 Prozent. Die Grundsteuern A und B – sie waren seit 2002 unverändert – wurden einheitlich um 15, bzw. 25 Prozentpunkte auf nun jeweils 320 Prozent erhöht. Durch die Anhebungen erwartet die Verwaltung jährliche Mehreinnahmen in Höhe von rund400000 Euro.

Bei der Gewerbesteuer habe man den Spielraum nicht voll ausgeschöpft, erklärte Möller. Andernorts sei diese höher. Insgesamt läge die Gemeinde mit ihren Steuersätzen weiter unter dem Kreisdurchschnitt.

Mit Sparen allein – so stellte Möller klar – seien die Aufgaben der Gemeinde nicht zu bewältigen. Sobefinden sich die Personalkosten der Verwaltung nach seinen Angaben bereits 53 Prozent unter dem Landesdurchschnitt. „Wir können nicht nur von Licht, Luft und Liebe leben“, betonte Möller.

Immerhin: Mit der Liebe sieht es in Molbergen noch recht gut aus.42 Paare wurden dort in diesem Jahr getraut, ebensoviele wie 2009. Ein wenig treuer sind die Molberger allerdings geworden, denn nur 14 Ehen gingen in die Brüche. Im Vorjahr hatte es noch 20 Scheidungen gegeben.

Deutlich gesunken ist dagegen die Geburtenzahl. 74 neue Molberger kamen 2010 zur Welt und damit deutlich weniger als 2009 (93) und 2008 (92). Für Ludger Möller ein Indiz dafür, dass der demografische Wandel trotz des hohen und traditionell kinderreichen Aussiedleranteils auch an seiner Kommune nicht vorbeigeht.

Wichtige Maßnahmen in diesem Jahr seien der Krippenneubau, die Sanierung des Kindergartens St.-Johannes-Baptist sowie die Erweiterung der Anne-Frank-Schule gewesen. 2011 im Mittelpunkt stünden unter anderem der Ausbau des Kneheimer Weges sowie die Gewerbeschau.

Quelle: MT Cloppenburg

 

Sanierte Einrichtung kaum wiederzuerkennen

Molbergen (gy) – Keine halben Sachen haben die Gemeinde Molbergen und die Katholische Kirche bei der Sanierung des Kindergartens St. Johannes Baptist gemacht. Nach mehrmonatiger Bauzeit haben Kinder und Erzieherinnen die Einrichtung inzwischen von den Handwerkern zurückerobert.

Mit dem Ergebnis sind sie mehr als zufrieden, wie Leiterin Rita Lüllmann betont. „Wir sind restlos begeistert. Alles ist so ausgeführt worden, wie wir es uns vorgestellt haben. “

Tatsächlich ist der 1973 errichtete Kindergarten kaum noch wiederzuerkennen. Innen wie außen erhielt die Einrichtung eine komplette Runderneuerung. Heller, freundlicher und moderner präsentieren sich die Räume jetzt und auch der Lärmpegel konnte durch eine neue Deckendämmung deutlich gesenkt werden.

Doch damit nicht genug: Zu beiden Seiten des alten Kindergartens sind zwei Anbauten mit zusätzlichen Gruppen- undAufenthaltsräumen und sogar einer kleinen Mensa entstanden. Diebisher im Obergeschoss untergebrachte fünfte Gruppe konnte nachunten ziehen, so dass jetzt alle Kinder auf einer Ebene betreutwerden. Rund 812000 Euro haben sämtliche Maßnahmen gekostet. Die Gemeinde Molbergen übernimmt davon mit 630000 Euro den Löwenanteil. Das Bischöfliche Offizialat Vechta und die KirchengemeindeSt. Johannes Baptist steuern 157500, beziehungsweise 25000 Eurohinzu.

Während der dreimonatigen Umbauphase mussten die rund 130 Kinder drei Monate lang auf die Dorfgemeinschaftshäuser in Ermke und Dwergte sowie den Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ verteilt werden. Der Rechnungsführer der Pfarrgemeinde, Alois Abeln, dankt vor allem den beiden Dorfgemeinschaften für ihre Unterstützung.

Ganz beendet ist der Umbau noch nicht. Die restlichen Arbeiten an den Fassaden sowie die Herrichtung der Außenanlagen sollen laut Abeln nach der Winterpause abgeschlossen werden. Zurzeit geplant werde auch die Neugestaltung der Grünflächen rund um den Bushalteplatz. Wenn im nächsten Frühjahr alles fertig ist,lädt der Kindergarten die gesamte Molberger Bevölkerung zu einem großen Tag der offenen Tür ein, um seine neuen Räume zu präsentieren.

Quelle: MT Cloppenburg

 

Straßenverkehr - Bürgermeister und Leiterin danken Elternlotsen – 13 000 Euro

Molbergen - Sicherheit auf der einen, Zufriedenheit auf der anderenSeite: Trotz eines gegenteiligen Votums der Verkehrssicherheitskommission hat die Gemeinde Molbergen am Montag die neue Dunkelampel an der Grundschule in Betrieb genommen. Der viel frequentierte Übergang aus dem Neubaugebiet ins Schulzentrum ist nun für alle Schüler auf Knopfdruck entschärft.

Bislang hatte der Elternlotsendienst an der gefährlichen Stelle Pate gestanden. Nachdemdie Molberger Grundschule seit Schuljahresbeginn ganztags arbeitet, ließ sich dieser Service aber nur noch schwer realisieren, fasste Chef-Elternlotse Monika Janßen zusammen. Seit 1997seien 102 Elternlotsen ausgebildet worden.

Dafür und für deren Dienst bedankten sich Bürgermeister Ludger Möller und Grundschulleiterin Ria Deeken herzlich. Nun wird der Lotsendienst noch bis zum Beginn der Weihnachtsferien die Kinder an dem Übergang an die Hand nehmen und mit ihnen den richtigen Gebrauch des Druckknopfes üben.

Möller zeigte sich erleichtert, dass die Ampel endlich steht. 13 000 Euro hat die Gemeinde dafür ausgegeben. Die Ampel ist zunächst dunkel und schaltet auf Knopfdruck auf Rot für Fußgänger, dann auf Rot für die Autos, um dann den Übergang per Grünfrei zu geben.

Quelle: NWZ Oldenburg

 

Vorlesewettbewerb Finale der Anne-Frank-Schule – Freie Auswahl der Texte

In den nächsten Wochen können sich Noah-Leon Schweers und Jasmin Chaker vorbereiten. Viel gute Wünsche begleiten sie.

Molbergen - Jasmin Chaker von der Hauptschule und Noah-Leon Schweers von der Realschule heißen die Sieger des Vorlesewettbewebs des Deutschen Buchhandels an der Anne-Frank-Schule in Molbergen. In einem spannenden Finale des Schulentscheids setzte sich das Duo gegen drei Mitbewerber durch.

Als Lohn der Mühe dürfen sie nun am Kreiswettbewerb Cloppenburg teilnehmen. Auf dieser Ebene fällt die Entscheidung im Februar 2011 in Stapelfeld in Stapelfeld. alle Klassensieger erhielten für die gezeigten Leistungen und zur Erinnerung ein Buchpräsent sowie eine Urkunde.

Vorder aus den Fachlehrerinnen Eva Arlinghaus und Maria Wichmann bestehenden Jury lasen die Schüler einen Text aus einem frei gewählten Jugendbuch. Entscheidende Kriterien bei der Bewertung waren die Punkte Textverständnis, Textgestaltung und Lesetechnik, so erklärten die Jurorinnen. Während sich Chaker für das Buch„Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün entschieden hatte, überzeugte Schweers mit Ausschnitten aus dem Jugendroman „Evagon“.

Quelle: NWZ Oldenburg

 

Ermker wollen Ortstafelversetzen lassen

Ermke (gy) – Ein einfaches Ortsschild sorgtin Ermke seit gut einem Jahr für Verärgerung. Die Einwohner wollen die Tafel weiter Richtung Molbergen versetzen lassen. Der Landkreis erteilt dem Ansinnen jedoch eine Absage.

Zum Hintergrund: Vor einem Jahr hatte das Schild bereits ordentlich Verwirrung gestiftet. Landkreismitarbeiter hatten es von seinem Platzabgebaut und rund 30 Meter tiefer in den Ort versetzt – ein Versehen, wie sich später herausstellte (MT berichtete). Nach Protesten der Ermker wurde die Anordnung noch Ende 2009 rückgängiggemacht. Das Schild befindet sich inzwischen wieder an seinem angestammten Platz.

Doch seit vor einigen Wochen ein sechs Jahre altes Kind beim Versuch, die Hauptstraße zu überqueren, von einem Auto angefahren wurde, kocht in Ermke die Volksseele. DerUnfall geschah in Höhe des Gasthofs Schnieder und damit außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Autos dürfen dort 100 Stundenkilometer schnell fahren. „Viel zu schnell“, meint Ermkes Ratsherr Heinrich Bley. „Nicht einmal auf 70 wird der Verkehr Richtung Ortseingang heruntergebremst“, bemängelt er und fordert die erneute Versetzung der Ortstafel. 164 Haushalte haben inzwischeneine entsprechende Resolution unterschrieben.

Beim Landkreis aber beißen die Anwohner mit ihrer Forderung auf Granit. DessenSprecher Ansgar Meyer weist auf die gesetzlichen Vorgaben hin,nach denen Ortsschilder nur innerhalb einer geschlossenen Bebauung aufgestellt werden dürfen. „Das ist hier aber nicht der Fall.“

Eine Vorverlegung der Tafel bewirkt aus Sicht des Landkreises lediglich eine Scheinsicherheit. „Denn ohne entsprechende Bebauung wird die Geschwindigkeitsreduzierung kaum beachtet“, sagt Meyer. Weiterer Gefahrenpunkt: Autos dürfen direkt hinter einer Ortstafel auch mitten auf der Fahrbahn parken.

Eine stufenweise Reduzierung der Geschwindigkeit ist laut Meyer ebenfallsnicht möglich. Der Grund: „Das Ortsschild ist von Weitem gut sichtbar.“ Der Forderung der Anwohner räumt der Kreissprecher deshalb keine Chancen ein.

Quelle: MT Cloppenburg

 

Politik - Molbergen erweitert Gewerbegebiet – Anschluss an die B 213 – Förderung

Möller spricht von einer „frohen Botschaft“. Der Ausbau sei von existenzieller Bedeutung.
von Peter Linkert

Molbergen - Die Gemeinde Molbergen wird im Frühjahr 2011 beginnen, den Kneheimer Weg auszubauen. Molbergen wird damit an den überörtlichen Verkehr angeschlossen. Die Querelen um eine Anbindung über die Molberger Straße an die Cloppenburger Ortsumgehung sind vorerst beendet. Verzichten wollen die Molberger auf diesen Anschluss aber nicht.

Bürgermeister Ludger Möller, der stellvertretende Bürgermeister Antonius Lamping und Möllers allgemeiner Vertreter Andreas Unnerstall gaben die Pläne zur weiteren Entwicklung des Gewerbegebiets und dessen Anschluss über die Trasse des Kneheimer Wegs an die B 213 am Mittwoch im Rathaus bekannt. Beide Vorhaben, derenGesamtkosten auf knapp 2,1 Millionen Euro kalkuliert sind, werden vom Wirtschaftsministerium in Hannover mit 60 Prozent gefördert.

Mit Lastrup einig
Gespräche mit dem Kreis und der Gemeinde Lastrup, über deren Terrain der Kneheimer Weg läuft, wurdenbereits geführt, so Möller, der sich im Lastruper Rathaus und bei der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Cloppenburger Kreishaus für deren Unterstützung bedankte.

„Wenige Wochen vor Weihnachten und zum Jahreswechsel eine mehr als frohe Botschaft fürdie Gemeinde Molbergen“, so Möller. Die Gemeinde kämpfe bereits seit Mitte der 70er Jahre für eine Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz. Für die weitere Entwicklung der Gemeinde sei die Entscheidung von existenzieller Bedeutung.

71 Hektar
Nacheinem Ausbau des Kneheimer Wegs erwarten Möller, Lamping und Unner­stall eine noch größere Nachfrage von Unternehmen. Das neue Gewerbegebiet schließt an das bisherige Areal an. Insgesamt umfasst es dann 71 Hektar. „Mit dem neuen Gewerbegebiet und dem Ausbau des Kneheimer Wegs auf sechs Meter Breite legt die Gemeinde den Grundstein für eine zukunftsfähige gewerbliche Entwicklung“, so Möller. Ein Radweg ist derzeit nicht vorgesehen.

Das neue Gelände soll als eingeschränktes Industriegebiet (Gle) entwickelt werden. Es wird Impulse für weitere große Ansiedlungen auslösen, ist Möller sicher. Mit zwei Unternehmen – Viehhandel Stefan Burke und der Hygienedienstleister DesFa Niemann GmbH – ist schon alles unter Dach und Fach. Schon jetzt denkt man in Molbergen an ein mit Lastrup zusammen zu entwickelndes Industrie- und Gewerbegebiet.

Quelle: NWZ Oldenburg

 

Molbergen (gy) – Wer mit Demenzkranken zu tun hat, der brauche vor allem zwei Dinge, sagt Roswitha Hoffmann: „Geduld und Einfühlungsvermögen“. Die Molbergerin hat beides. Seit April arbeitet sie als Präsenzkraft in der Tages- und Kurzzeitpflege des Demenzzentrums. Der berufliche Neustart ist der 60-Jährigen voll gelungen. „Ich bin sehr glücklich hier. Die Arbeit mit den Menschen macht mir viel Spaß.“

Berührungsängste hatte Roswitha Hoffmann von Beginn an nicht. Denn ihre Mutter litt selbst an der tückischen Krankheit. Das Thema Demenz habe sie daher schon lange interessiert. Bevor es mit ihrer Arbeit am Buchenbaum losging, belegte sie freiwilligzahlreiche Kurse und eignete sich das nötige Wissen an. Die Praxis erlebt sie nun Tag für Tag und keiner davon sei wie der andere, erzählt sie.

54 Mitarbeiter beschäftigt die Spezialeinrichtung für Patienten mit schweren demenziellen Störungen – und diesnur zwölf Monate nach ihrer Eröffnung. Wenn alle 70 Vollzeitplätze belegt sind, wird sich die Beschäftigtenzahl noch einmal fast verdoppeln. Die Bewohner sind zwischen 54 und 96 Jahre alt undkommen aus dem ganzen Landkreis. Vor allem die Tagespflege sei sehr gefragt, sagt die Leiterin des Zentrums, Waltraud Fasel. „Für die Angehörigen ist sie eine willkomene Entlastung.“

Zeit zum Durchschnaufen hatten die Chefin und ihre Mitarbeiter in diesem Jahr dagegen kaum. Vom Gebäude bis zu den Arbeitsabläufen war alles neu, doch gemeinsam habe man die Aufgaben gemeistert, lobtFasel. Dazu gehörte auch die einmal im Jahr stattfindende Überprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Nach bundesweit einheitlichen Kriterien bewertet der Dienst die Qualität von Pflegeheimen, wobei nicht nur die Hygiene, sondern auch die Betreuung und der Umgang mit den Bewohnern eine wichtigeRolle spielen. Gleich im ersten Jahr schnitt das Demenzzentrum mit der Spitzennote 1,1 ab und liegt damit deutlich über dem Landesdurchschnitt (2,0). „Darauf sind wir natürlich besonders stolz. Für ein Haus in der Aufbauphase ist das ein tolles Ergebnis, das uns zusätzlich motiviert“, sagt Waltraud Fasel.

Auch aus der Bevölkerung kamen bislang ausschließlich positive Rückmeldungen. Rund 1000 Gäste, von den Landfrauen bis zum Hospizverein, hatWaltraud Fasel bereits durch die Einrichtung geführt. Werbung habe sie dafür nicht machen müssen. „Das Haus hat sich herumgesprochen und viele Menschen waren neugierig.“

Während Molbergen dem Zentrum bald mit einem neuen Wohnbaugebiet näher rückt, sieht die Leiterin ihre Einrichtung bereits im Ortsleben angekommen. Die eigene Küche etwa beliefert das Schulzentrum täglich mit einem warmen Mittagessen. Und auch das gab es bereits: Am 3. September fand die erste Trauung in der hauseigenen Kapelle statt. So konnte auch der Vater der Braut an der Hochzeit teilnehmen.

Quelle: MT Cloppenburg

 

Molbergen - Der Heimatverein Molbergen veranstaltet am Sonntag, 14. November, 15 Uhr, seine Hauptversammlung in der Gaststätte Drees. Unter anderem stehen die Berichte des Vorstands, der Ausschüsse und des Kassenwarts auf der Tagesordnung. Ferner werden verdiente Mitglieder geehrt. Außerdem werden die Termine für 2011 abgestimmt und Teilneuwahlen über die Bühne gebracht.

Quelle: NWZ Oldenburg

 

Veranstaltung - Bürgermeister referiert

Molbergen - Der HeimatvereinMolbergen veranstaltet am Donnerstag, 28. Oktober, wieder einen Heimatabend. Beginn ist um 19.30 Uhr in „Tholes Restaurant und Café“. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro.

Es gibt einen Mix aus Musik der verschiedensten Stilrichtungen, Gesang und Videovorführungen, Geschichten von Aussiedlern aus Kasachstan und von der Krim und einen Vortrag von Bürgermeister Ludger Möller zum Thema „Zukunftsplanung für und in Molbergen“. Die Vorführungen werden gestaltet vom Jugendorchester des Musikvereins Molbergen sowie von den Akkordeoninterpreten Erwin Maurer und Willi Dietz. Josef Lüken und Heinrich Olding tragen Sketche, Döntges und Lieder zum Mitsingen vor.

Nadja Kurz und Gustav Müller werden von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen aus dem fernen Russland berichten,und Friedrich Niebuhr hat unterhaltsame Videosequenzen zusammen gestellt. Gespannt dürfen die Besucher auch auf die Ausführungen von Ludger Möller sein.

Quelle: NWZ Oldenburg